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Fußball: Während die Offenbacher Kickers von einem Zwölf-Punkte-Wochenende träumen, peilt der SV Waldhof weiter die Relegation an            

Kleiner Schritt zum großen Ziel

Von unserem Redaktionsmitglied Thorsten Hof

Harter Kampf in Hinspiel: Gianluca Korte (hinten) gegen Serkan Goecer.

© PIX

Mannheim. Zwölf Punkte an einem Spieltag? Das wäre sicherlich ein Novum. Doch wenn es nach Helmut Spahn, dem Präsident der Offenbacher Kickers, geht, wäre das genau das Wunsch-Szenario, das die Hessen aus dem Abstiegskampf der Regionalliga-Südwest mit einem Schlag ins gesicherte Mittelfeld katapultieren würden. "Wir hoffen auf ein historisches Wochenende", setzt Spahn auf einen erfolgreichen Einspruch der Kickers gegen den Neun-Punkte-Abzug im Zuge der Kickers-Insolvenz im Mai 2016, der heute ab 12 Uhr vor dem Ständigen Schiedsgericht der Regionalliga in Walldorf verhandelt wird - und einen Auswärtssieg immer Derby bei Tabellenführer SV Waldhof am Sonntag (14 Uhr, Carl-Benz-Stadion).

Zumindest die auf dem Platz zu vergebenen Zähler wollen die Waldhöfer allerdings unbedingt bei sich behalten. Dass der aktuelle Tabellenstand der Kickers aber nicht zuletzt mit der empfindlichen Bestrafung zu tun hat, ist natürlich auch längst in Mannheim angekommen. Beim glücklichen 1:1 im Hinspiel konnten sich der SVW von der Spielstärke der Kickers schließlich unmittelbar überzeugen.

"Da standen wir 90 Minuten unter Dauerdruck", erinnert sich Trainer Gerd Dais an den Punktgewinn. "So wie im vergangenen September sollten wir unser Glück am Sonntag nicht überstrapazieren", mahnt der SVW-Coach, verweist mit Blick auf das erneute Aufeinandertreffen aber auf die nun geänderten Vorzeichen: "Damals hatten wir personelle Probleme, jetzt sind wir gefestigt und können beispielsweise unser Sturm-Duo Benedikt Koep und Nicolas Hebisch zusammen auf den Platz bringen." Zwar hat Dais Respekt vor der Offensivstärke der Kickers und lässt sich nicht von den Ausfällen einiger Stammspieler in die Irre leiten, doch der Tabellenführer ist selbstbewusst genug, um mit den eigenen Zuschauern im Rücken die nächsten drei Punkte auf dem Weg in die Relegation anzupeilen. "Das wäre der nächste kleine Schritt zu unserem großen Ziel", sagt Dais.

Mertesacker bei Balitsch-Spiel

  • Für das Abschiedsspiel des ehemaligen SVW-Kapitäns Hanno Balitsch am 9. Juni (18 Uhr) im Carl-Benz-Stadion hat mittlerweile auch Per Mertesacker zugesagt.
  • "Ich freue mich, dass mit Per ein aktueller Weltmeister und der Kapitän von Arsenal London dabei ist", ist Balitsch stolz auf einen weiteren prominenten Mitspieler in seinem Team.
  • Ab Montag können auf der SVW-Geschäftsstelle und an allen bekannten Vorverkaufsstellen Karten für das Benefiz-Spiel erworben werden.

Dass es bei der Begegnung der Blau-Schwarzen gegen die Kickers zudem immer um etwas mehr als "nur" die drei Punkte geht, ist dabei das i-Tüpfelchen. "Das ist immer brisant, es geht voll in die Zweikämpfe und vor allem für die Fans ist das ein sehr wichtiges Spiel", weiß auch der derzeit verletzte Daniel di Gregorio. Der gebürtige Offenbacher im Waldhof-Trikot kennt die Rivalität seit seiner Jugend - auch wenn er fußballerisch in Frankfurt groß geworden ist. "Deshalb gilt es, Ruhe zu bewahren und als Mannschaft Präsenz zu zeigen", freut sich der der Mittelfeldspieler auf den ewig jungen Vergleich und die Atmosphäre im Stadion.

Bis zu 1000 Kickers-Fans

Und die wird dem Derby angemessen sein: Bis gestern Nachmittag waren bereits über 6100 Karten verkauft. Demnach gibt es am Sonntag eine neue Rekordkulisse, da die bisherige Bestmarke bei 6082 Zuschauern gegen Steinbach lag. Aufgrund der großen Nachfrage, öffnen die Kassen schon um 11.30 Uhr, das Stadion um 12 Uhr. Aus Offenbach werden bis zu 1000 Fans erwartet.

Die Polizei weist darauf hin, dass es ab circa 11 Uhr bis mindestens 13 Uhr im Bereich der Stadtteile Lindenhof (Glücksteinallee, Neckarauer Übergang), Oststadt (Viehhofstraße, Schubertstraße) und Neuostheim (Heuss-Anlage, Gartenschauweg) zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, da die Gäste-Fans von der Polizei ins Stadion eskortiert werden.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 18.03.2017
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