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Fußball: Waldhof-Trainer Reiner Hollich will den Nachwuchs im Blick behalten / Im Falle eines Aufstiegs würde es für die Jugend aber schwerer

„Lieber Jungs aus dem eigenen Verein“

Der 20-jährige Luca Graciotti gehört zu den Talenten beim SVW.

© Nix

Mannheim. In Zukunft verstärkt auf den Nachwuchs zu setzen, lautet seit einiger Zeit wieder die Devise beim SV Waldhof. Vor Saisonbeginn schafften mit Steffen Kochendörfer, Dennis Franzin und Dennis Broll drei Spieler aus dem U 19-Bundesligateam den Sprung in den Regionalliga-Kader. Sie etablierten sich nach erstaunlich kurzer Zeit. Nicht zu vergessen Oliver Malchow, ebenfalls ein Eigengewächs, der bereits seine dritte Saison in der "Ersten" spielt.

Wie schaut der aktuelle Unterbau aus? Rücken Talente nach? Wie stehen ihre Chancen mit Blick auf die Restrückrunde oder die nächste Saison? Grundsätzlich meint Reiner Hollich, Cheftrainer der Blau-Schwarzen: "Wer mich kennt, weiß, dass ich niemals den Blick nach unten verliere. Was ja auch für die jungen Spieler gut ist, wenn sie erkennen, dass man auf sie schaut."

Ins kalte Wasser geworfen

In der jüngeren Vergangenheit waren es Spieler wie die 19-jährigen Timo Raab, Aytunc Önerler, Andy Gänsmantel, vor allem aber der ein Jahr ältere Mittelfeldmann Luca Graciotti aus dem U23-Verbandsligateam, denen Hollich anbot, an die erste Garnitur heranzuschnuppern. Im Test gegen den SC Hauenstein warf er mit Rechtsverteidiger Christoph Becker sogar einen 16-Jährigen ins kalte Wasser: "Er hat seine Aufgabe damals sehr gut gelöst", sagt Hollich und ergänzt: "Wenn sich jemand von unten empfiehlt, laden wir ihn immer gerne zu einem Training ins Regionalligateam ein. Nicht nur aus Gründen von Personalknappheit. Vielmehr haben die Jungs so die Chance, sich zu empfehlen."

Klar sei dennoch: "Eine ganz entscheidende Rolle spielt natürlich immer die Position. Wer ins Team will, muss beweisen, dass er mit seiner internen Konkurrenz nicht nur mithalten kann, sondern möglichst sogar besser ist." Vor dem Hintergrund, dass der SVW kurzfristig die Dritte Liga anvisiert, wird der Sprung nach oben allerdings schwieriger.

Das weiß auch Hollich: "Es ist schon sehr schwer, wenn du im oberen Tabellendrittel der Regionalliga stehst. Die Dritte Liga wäre noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Du kannst auch nicht mit acht oder neun Youngstern planen. Generell gilt aber, dass ich lieber einen Spieler aus dem eigenen Verein dazu hole, vorausgesetzt er kann die Anforderungen erfüllen. Auch wirtschaftlich hätte dies durchaus Vorteile." robo

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
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