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Fußball: Gleich im ersten Spiel des Jahres steigt im Carl-Benz-Stadion das Gipfeltreffen gegen Trier – einiges spricht für die Kocak-Elf

SV Waldhof sofort von 0 auf 100

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 25.02.2016

Von unserem Redaktionsmitglied Alexander Müller

Die Chancen stehen gut, dass die Spieler des SV Waldhof in der am Samstag startenden Restrunde ausreichend Grund zum Jubeln haben werden.

© Binder

Mannheim. 83 lange Tage hat die Winterpause in der Fußball-Regionalliga Südwest gedauert. Und für den SV Waldhof geht es gleich von 0 auf 100: Am Samstag (14 Uhr, Carl-Benz-Stadion) empfängt der Tabellenzweite den nur wegen des um einen Treffer besseren Torverhältnisses vor den Mannheimern liegenden Spitzenreiter Eintracht Trier. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Gipfeltreffen und zur Situation beim SVW.

Wie sind die Neuzugänge des SV Waldhof zu bewerten?

Statt auf nur ein oder zwei namhafte Verstärkungen zu setzen, hat Trainer Kenan Kocak den Kader in der Breite besser aufgestellt, Schwachstellen beseitigt und nun praktisch jede Position qualitativ hochwertig doppelt besetzt. Gianluca Korte (Eintracht Braunschweig) ist die dringend benötigte Alternative auf der offensiven Außenbahn, Freddy Mombongo (Viktoria Köln) bringt mit seiner Größe und Präsenz neue Optionen ins Sturmzentrum. Der Schwetzinger Jonas Strifler (Arminia Bielefeld) besticht durch seine Flexibilität in Mittelfeld und Defensive, der nach Sebastian Lindners Weggang verpflichtete "Achter" Sebastian Gärtner (FSV Mainz 05 II) hat großes Potenzial, das er nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit wieder auf den Platz bringen muss. Rückkehrer Alban Ramaj gilt als Ergänzungsspieler.

Regionalliga Südwest: Der 20. Spieltag

Fussball

Regionalliga Südwest

TSV Steinbach - KSV Hessen Kassel Fr., 19.00 Uhr

SV Saar 05 - SpVgg Neckarelz Sa., 14.00 Uhr

SV Elversberg - FC Astoria Walldorf Sa., 14.00 Uhr

SV Spielberg - 1. FC Kaiserslautern II Sa., 14.00 Uhr

FK Pirmasens - Bahlinger SC Sa., 14.00 Uhr

SV Waldhof Mannheim - Eintracht Trier Sa., 14.00 Uhr

SC Freiburg II - Kickers Offenbach So., 14.00 Uhr

TSG 1899 Hoffenheim II - FC Homburg So., 14.00 Uhr

Wormatia Worms - 1. FC Saarbrücken Mo., 20.15 Uhr

1 Eintracht Trier 19 13 4  2 41:15 43

2 SV Waldhof Mannheim 19 13 4  2 35:10 43

3 SV Elversberg 19 13 3  3 34:17 42

4 1. FC Saarbrücken 20 11 5  4 32:17 38

5 Kickers Offenbach 19 10 4  5 37:30 34

6 KSV Hessen Kassel 19  8 8  3 22:12 32

7 FC Homburg 19  7 8  4 33:21 29

8 TSG Hoffenheim II 19  8 4  7 38:27 28

9 1. FC Kaiserslautern II 19  6 8  5 28:23 26

10 FC Astoria Walldorf 19  7 4  8 25:27 25

11 Wormatia Worms 19  7 2 10 27:32 23

12 SpVgg Neckarelz 19  6 4  9 23:31 22

13 FK Pirmasens 19  6 3 10 22:27 21

14 SC Freiburg II 19  4 5 10 24:36 17

15 SV Spielberg 19  4 4 11 15:32 16

16 TSV Steinbach 19  4 4 11 20:46 16

17 Bahlinger SC 19  3 6 10 23:39 15

18 Saar 05 Saarbrücken 20  1 2 17 14:51  5

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Wie lief die sechswöchige Vorbereitung auf die Restrunde?

Unterm Strich sehr gut. Der SV Waldhof verlor keines seiner sechs Testspiele, die Integration der Neuzugänge verlief reibungslos. Mit Strifler (Außenbandriss) und Marco Müller (Knieprobleme) fielen allerdings zwei potenzielle Leistungsträger teils wochenlang aus. "Das hat uns schon wehgetan. Ich hätte außerdem gerne häufiger auf einem guten Rasen trainiert", meinte Kocak. Die Idee eines Trainingslagers in wärmeren Gefilden hatte die Vereinsführung aus Kostengründen verworfen.

Was erwartet die Zuschauer am Samstag gegen Trier?

Passend zum Topspiel präsentiert der SVW etwas, auf das viele hungrige Waldhof-Fans schon lange sehnsüchtig gewartet haben: die neue Stadionwurst. "Schmeckt sehr lecker", meint Geschäftsführer Stephan Pfitzenmeier, der das Produkt bereits getestet hat: "Ob es die beste Stadionwurst der Region ist, müssen aber die Fans entscheiden."

Und wie ist die sportliche Konstellation fürs Topspiel?

Günstig für den SV Waldhof. Während die Mannheimer in der Generalprobe beim 2:1 gegen Homburg eine beachtliche Frühform zeigten, ist bei Eintracht Trier noch ordentlich Sand im Getriebe. Trainer Peter Rubeck beklagte im Interview mit dieser Zeitung die schlechten Trainingsbedingungen ohne funktionstüchtigen Rasenplatz und nahm sich nach dem 1:1 im Test in Spielberg seine Mannschaft zur Brust: "So holen wir in den ersten drei Spielen nicht viele Punkte." Eintracht-Kapitän Michael Dingels droht zudem mit einer Zehentzündung auszufallen. Das Hinspiel in Trier gewann der SVW souverän mit 2:0.

Welche Startelf schickt Waldhof-Trainer Kenan Kocak gegen Trier auf den Platz?

Auch wenn der SVW-Coach mit einem Augenzwinkern ankündigte, dass nur Torwart Markus Scholz, Michael Fink und Kapitän Hanno Balitsch für Trier gesetzt seien, dürfte Kocak weitgehend seiner erfolgreichen Stammformation aus dem Vorjahr das Vertrauen schenken. Offen scheint das Rennen zwischen Müller und Strifler auf der Rechtsverteidiger-Position und der Sidekick für Balitsch im Mittelfeld: Hier hat Eigengewächs Morris Nag die Nase gegenüber dem erfahrenen Daniel Di Gregorio ein wenig vorn. Gianluca Korte könnte nach seinem Doppelpack gegen Homburg noch Ali Ibrahimaj vom rechten Flügel verdrängen. Im Sturmzentrum muss sich Kocak zwischen dem wuseligen Giuseppe Burgio und dem Brecher-Typen Freddy Mombongo entscheiden.

Mit wie vielen Fans rechnet der SVW?

Trotz des vorhergesagten kühlen Spätwinter-Wetters erwartet die Waldhof-Spieler im Benz-Stadion eine Kulisse, auf die mancher Zweitligist neidisch blicken dürfte. "Wir rechnen mit mindestens 8000 Zuschauern", sagt Geschäftsführer Pfitzenmeier: "Alles was darüber geht, freut uns natürlich." Gestern Nachmittag waren bereits über 4500 Karten im Vorverkauf abgesetzt.

Schafft der Waldhof in dieser Saison den Sprung auf einen der beiden Aufstiegsrelegationsplätze?

Die Chancen dafür stehen sehr gut. Die Mannschaft wirkt sehr gefestigt und ist personell sinnvoll ergänzt worden. Ein Sieg im Gipfeltreffen gegen Trier mit der Zurückeroberung der Tabellenspitze würde eine Euphorie rund um den Verein auslösen, die den Waldhof erfolgreich bis ins Frühjahr tragen könnte. Und: Der SVW hat es im Gegensatz zu den Verfolgern wie Elversberg selbst in der Hand, oben zu bleiben.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 25.02.2016
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