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Fußball-Oberliga: Tabellenführer will mit einem Sieg gegen Mitaufsteiger SV Spielberg Verfolger Ulm unter Druck setzen

VfR auf der Suche nach dem Glück

Von unserem Mitarbeiter Reiner Bohlander

Giuseppe Burgio wurde zuletzt nur eingewechselt.

©  Nix

MANNHEIM. Kenan Kocak und seine Spieler sind auf der Suche nach Glücksgöttin Fortuna, die sich zuletzt rar gemacht hat. Ob der Trainer des Fußball-Oberligisten VfR Mannheim, der am Samstag (15.30 Uhr) den SV Spielberg empfängt, und sein Team die nette Dame bald wiederfinden? "Wir waren in den letzten Spielen stets die bessere Mannschaft. Die Einstellung der Jungs war in Ordnung, da will und kann ich niemandem einen Vorwurf machen", sagt Kocak. "Die Spieler müssen weiter kämpfen. Sie müssen sich das Glück wieder erarbeiten."

Fortuna scheint sich am Horizont auch schon in Richtung VfR zu bewegen. Am Dienstag verlor nämlich der derzeit schärfste Konkurrent der Mannheimer: Der SSV Ulm unterlag überraschend im Nachholspiel bei den Stuttgarter Kickers II mit 0:1. Damit bleibt der VfR mit einem Punkt Vorsprung auf die Schwaben Tabellenführer. Der SSV hat aber noch eine Partie mehr zu absolvieren. Doch mit einem Sieg gegen den Mitaufsteiger Spielberg könnte die Kocak-Elf die Ulmer weiter unter Druck setzen. Unter der Woche hatten die Rasenspieler einige kranke und angeschlagene Spieler zu beklagen. Bashiru Gambo zog sich eine Zehenprellung zu, konnte kaum trainieren. Kapitän Richard Wegmann war stark erkältet.

Burgio wohl in Startelf

"Bei beiden muss man schauen, wie fit sie am Samstag sind", sagte Kocak. Ein Einsatz scheint noch fraglich. Kaan Erdogdu wird erneut nicht auflaufen. Angreifer Giuseppe Burgio, der zuletzt beim 0:0 gegen die TSG Balingen eingewechselt wurde und nur einen 14-minütigen Kurzeinsatz hatte, sollte aber wieder in der Startformation stehen. Verteidiger Christian Mühlbauer scheint ebenfalls wieder einsatzfähig zu sein. "Die Mannschaft trainiert gut, die Jungs sind heiß, wollen zu Hause natürlich drei Punkte holen", macht Kocak klar.

Der SV Spielberg lieferte sich in der vergangenen Saison mit den Rasenspielern in der Verbandsliga einen dramatischen Zweikampf um den Titel. Die Meisterschaft wurde letztlich in einem Fernduell entschieden. Erst mit einem Elfmeter in der dritten Minute der Nachspielzeit in der abschließenden Rundenpartie gegen den FC Heidelsheim sicherte sich Spielberg die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Oberliga.

Für böses Blut sorgte danach eine Postkarte einiger Spielberger Akteure aus dem Urlaub, in der sie sich über die Mannheimer lustig machten, die über die harte Mühle Aufstiegsrunde erst Wochen nach Ende der regulären Saison den Aufstieg perfekt machten. "Die Sache ist mittlerweile komplett abgehakt", sagt Kocak.

Der SV Spielberg feierte am vergangenen Spieltag einen 5:2-Heimerfolg über den FC Villingen und holte drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. "Spielberg ist verdammt gefährlich bei Standardsituationen, da müssen wir aufpassen", warnt Kocak, der am Samstag auch Glücksgöttin Fortuna gerne unter den Zaungästen begrüßen würde.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 20.04.2012
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