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Einer zu viel

Von Jan Kotulla

Jan Kotulla

Jan Kotulla

© Berno Nix

So schnell kann es gehen. 2010 tüftelten die Ingenieure bei Mercedes an der "H-Klasse", einem Hubschrauber im Stil der Untertürkheimer, im gleichen Jahr holte Norbert Haug Michael Schumacher in die Formel 1 zurück. Während der Heli noch fliegt, wurde Haug jetzt überraschend bei Mercedes ausgemustert.

Dabei stand er 22 Jahre lang für das Motorsport-Engagement der Silberpfeile, ab und zu juckte es den gelernten Journalisten und Renn-Enthusiasten auch selbst noch, dann kletterte er in einen SL 500 und kutschierte Gäste im Renntaxi über den Hockenheimring. Insofern ist nicht damit zu rechnen, dass der 60-Jährige lange vom Motorsport lassen kann, seine Erfahrungen, seine Kontakte sind nicht Silber, sie sind Gold wert. Allerdings muss sich der nächste Arbeitgeber im Klaren darüber sein, dass er sich einen Alpha-Mann einkauft.

Dies könnte auch einer der Gründe für die rasante Personalentscheidung bei den Silberpfeilen gewesen sein, denn mit Niki Lauda hatte Mercedes-Motorsport plötzlich zwei Hauptdarsteller auf der Kommandobrücke am Start. Es ehrt Haug, dass er den ehemaligen Formel-1-Weltmeister schützt und verneint, dass der etwas mit der Entlassung zu tun hat.

Aber wenn sich einer wie Haug noch vor wenigen Wochen kampfeslustig gibt und nun mit Allerweltsfloskeln aus einem bestehenden Arbeitsvertrag verabschiedet wird, dann wirft das Fragen auf. Die Drängendste: Wer übernimmt die Aufgaben des Workaholics Haug. Lauda wohl nicht. Der hat auch noch einen Moderatoren-Job zu erledigen und sicherlich nicht die Lust, sich beispielsweise auch noch um die vielfältige Arbeit im Deutschen Tourenwagen Masters zu kümmern. Es wird spannend, welches Modell die Verantwortlichen präsentieren werden.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 14.12.2012
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