DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Freitag, 21.11.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Zwei Seiten der Medaille

Von Alexander Müller

Alexander Müller

Alexander Müller

© red

In der Diskussion um die angeblich steigende Fan-Gewalt im Fußball ist vieles schiefgelaufen. Wo Differenzierung notwendig ist, wurden zu oft völlig unterschiedliche Vorfälle in einem Topf verrührt und populistisch zubereitet: Der Platzsturm von Düsseldorf beispielsweise war eben keine Randale, erst recht keine Fan-Gewalt, sondern ein - zugegeben selten dämlicher - Ausdruck von Freude. Und dass einige Länder-Innenminister und Polizeigewerkschafter das Thema mit völlig übertriebenen Darstellungen zur eigenen Profilierung ausnutzen wollten, gehört genauso zur oft unterschlagenen Wahrheit, wie die erniedrigende Schikane, denen Gästeanhänger mancherorts ausgesetzt sind.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite finden wir die hässliche Fratze derer, die den Fußball für ihre kriminellen Zwecke instrumentalisieren. Wer, wie in Kaiserslautern geschehen, Busse mit kleinen Kindern und Müttern angreift, der sollte definitiv einmal hautnah erleben, wie ein deutsches Gefängnis von innen aussieht. Warnschussarreste können für manchen Halbstarken eine heilsame Erfahrung sein.

Die übergroße Mehrheit der Anständigen und Vernünftigen unter den Fans darf nicht mehr nur über die zunehmenden Repressionen jammern, sie steht auch in der Pflicht: Die unerträgliche Solidarität mit den Chaoten in der Kurve (Stichwort: "Sektion Stadionverbot") muss endlich aufhören. Wer den randalierenden Block-Nachbarn meldet, ist kein Denunziant, sondern handelt zum Wohl seines Vereins und des Fußballs insgesamt.

DFB stößt an seine Grenzen

Der Fall Dynamo Dresden beweist, dass der DFB mit seiner bisherigen Politik der Bestrafung des gesamten Klubs für Ausschreitungen einer Minderheit an Grenzen stößt. Die Sachsen signalisieren ihre Überforderung mit dem Problem, das durch weitere Geisterspiele oder einen Ausschluss aus dem DFB-Pokal eher verschlimmert als gelöst wird. Denn eben jene Einnahmen fehlen dem Verein, um sie in die Fanarbeit zu stecken. Das ist übrigens das richtige Gebiet, in das die Bundesligisten ihre zusätzlichen TV-Millionen investieren sollten - Profis und Berater sind schon jetzt ausreichend versorgt.

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 12.02.2013
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Leichtathletik

Erfolgsgeschichte als Ansporn

Mannheim. Den Ritterschlag bekam die MTG Mannheim vom Deutschen Leichtathletik-Verband schwarz auf weiß: 14 Bundeskaderathleten weist die hochkarätige Liste für 2015 aus - so viele wie noch nie. "Wir wollen uns auf dieser guten Nachricht nicht ausruhen, sondern sehen sie als Verpflichtung, unsere… [mehr]

Multimedialer Zeitstrahl

Sebastian Vettel - Höhepunkte der rasanten Formel-1-Karriere

Von null auf hundert in drei Tagen: Sebastian Vettel ist in Rekordzeit vom Ersatzmann zum "echten" Formel-1-Piloten durchgestartet - das war 2007 und nur der Anfang einer einzigartigen Rennsport-Karriere. Klicken Sie sich durch die bisherigen Höhepunkte.

Fußball-Verbandsliga Süd

Unterschied war noch nie so gravierend

Bensheim. So deutlich waren die Unterschiede in den vergangenen Jahren selten zwischen dem FC Alsbach und dem FC 07 Bensheim: Aktuell trennen die beiden südhessischen Clubs zehn Plätze und 14 Punkte; der FCA ist Tabellensechster, der FC 07 Letzter der Fußball-Verbandsliga. Was unterscheidet die… [mehr]

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Ferrari

Rosberg-Taktik verpufft: Hamilton zeigt keine Nerven

Lewis Hamilton hat vor der Titel-Entscheidung der Formel 1 ein Zeichen gesetzt. Im Training von Abu Dhabi war der WM-Führende schneller als Rivale Nico Rosberg. Auch die Hoffnung des Deutschen auf Schützenhilfe sinkt. [mehr]

„Ich widme dieses Spiel meiner Oma"

Löwen-Rechtsaußen Marius Steinhauser denkt nach dem Ende seiner 20-monatigen Verletzungspause an seine Großmutter - die Stunde des Comebacks ist ein bewegender Moment. [mehr]

Vor Comeback

Fußball allgemein

Schweinsteiger-Comeback - Guardiola: Er ist im Kader

Pep Guardiola hat seine Liebe zu Mittelfeldspielern oft betont - zur Zeit fehlen ihm einige der liebsten beim FC Bayern verletzt. Auch deshalb wäre ein Comeback von Bastian Schweinsteiger umso wichtiger. Im Spiel eins nach der Lahm-Verletzung ist er zurück im Kader. [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR