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Finalrunde: Landesligist behält im Neunmeterschießen gegen pfälzischen Oberligisten Arminia Ludwigshafen mit 6:5 die Nerven

Fortuna Heddesheim feiert „größten Triumph“

Archiv-Artikel vom Montag, den 25.01.2016

Von unserem Mitarbeiter Reiner Bohlander

So sehen Sieger aus: Ohne Verlustpunkt gewann Fortuna Heddesheim die Vorrunde und gab sich bis ins Endspiel gegen Ludwigshafen keine Blöße mehr.

© Nix

Heddesheims Tim Krohne (links) gegen Ludwigshafens Daniel Eppel.

© Nix

MANNHEIM. Um 18:59 Uhr stand am Sonntag der Sieger des MorgenMasters 2016 fest: Fortuna Heddesheim sorgte für eine ganz große Überraschung. Der Landesligist bezwang im Endspiel den favorisierten pfälzischen Oberliga-Klub Arminia Ludwigshafen mit 6:5 nach Neunmeterschießen. Der VfR Mannheim sicherte sich im kleinen Finale mit einem 4:0-Erfolg über den FC Astoria Walldorf II den dritten Rang. Insgesamt kamen 1000 Zuschauer zum Finalturnier, das an zwei Tagen ausgetragen wurde.

Als der Heddesheimer Schlussmann Daniel Tsiflidis den Neunmeter von Marcel Bormeth parierte, brach beim Fortuna-Anhang ein Riesenjubel aus. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir das schaffen", gab Heddesheims Coach René Gölz zu und machte klar: "Wir haben das gesamte Final-Turnier eine super geschlossene Teamleistung gezeigt und wir hatten in Daniel Tsiflidis einen überragenden Torwart."

In einem sehr guten und spannenden Finale brachte Yunus Hakan Kavak die Fortuna mit 1:0 (3.) in Front. Richard Wegmann legte nach fünf Minuten den zweiten Treffer für den aktuellen Landesliga-Vierten nach. Doch die Ludwigshafener glichen durch die Tore von Nico Pantano und Daniel Eppel zum 2:2 (9.) aus. "Das war kein Nervenflattern. Die Arminia spielt Oberliga und hat eben ihre Klasse", sagte der spätere Matchwinner der Heddesheimer, Keeper Tsiflidis. In der fünfminütigen Verlängerung fielen keine Tore mehr. Beim Neunmeterschießen zeigte die Arminia Nerven. Die Fortuna durfte den Coup bejubeln.

Auftrieb für Rückrunde im Feld

"Ich denke, das ist der größte Triumph für den Klub. Ich hoffe, wir nehmen den Auftrieb in die Landesliga-Runde mit", sagte Gölz. Die Heddesheimer rechnen sich als Vierte noch Aufstiegschancen aus.

Frank Hettrich, Coach der Arminia sagte: "Nachdem wir vergangene Woche die Stadtmeisterschaft im Siebenmeterschießen gewonnen hatten, war uns das Glück nun nicht hold. Aber insgesamt sind wir zufrieden. Wir wollten unter den letzten Vier, das haben wir geschafft. Bei den ersten beiden Gegentreffern waren wir etwas zu nachlässig."

Turniermitveranstalter Heddesheim kam bereits ohne Punktverlust durch die Gruppenphase ins Halbfinale. Der Landesligist besiegte dort den favorisierten VfR Mannheim mit 3:1. Thorsten Kniehl wurde mit drei Treffern zum Matchwinner. "Wenn man im Halbfinale steht, will man auch ins Endspiel, aber unsere Fehler hat Kniehl eiskalt bestraft", sagte VfR-Trainer Hakan Atik, der aber auch mit Rang drei zufrieden war: "Hauptsache, es hat sich niemand verletzt, Platz drei ist in Ordnung." Ludwigshafen war durch einen 4:0-Erfolg über den FC Astoria Walldorf II ins Endspiel eingezogen. Nico Pantano stellte mit seinem Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden zum 2:0 (3.) die Weichen schnell auf Sieg. Die Arminia hielt die offensivstarken Walldorfer in der Folge in Schach. Marcel Bormeth und Tim Amberger erzielten die weiteren Treffer der Pfälzer.

Gar nicht rund lief das Turnier für den SV Waldhof. Der Regionalligist schwächelte bereits in der Gruppenphase. Beinahe hätte der MFC Phönix, der die Blau-Schwarzen am Freitag mit 3:2 geschlagen und auch den Vorjahressieger TSV Amicitia Viernheim mit 2:0 entzaubert hatte, das Vorrunden-Aus des Favoriten perfekt gemacht. Ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Rheinau hätte gereicht. Doch trotz 2:0-Führung reichte es letztlich nur zu einem 3:3.

Die Waldhof-Fans durften jubeln - aber nicht lange. Im anschließenden Viertelfinale war für den SVW gegen den FC Astoria Walldorf II, das zuvor die Gruppe B mit vier Siegen gewonnen hatte, im Neunmeterschießen (7:8) Endstation.

© Mannheimer Morgen, Montag, 25.01.2016
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