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Handball: Kein Verständnis für DHB-Tests außer der Reihe

Groetzki kritisiert Länderspiele

Von unserem Redaktionsmitglied Marc Stevermüer

"Wir Spieler sind die Leidtragenden", sagt Patrick Groetzki .

© Binder

Mannheim. Patrick Groetzki von den Rhein-Neckar Löwen hat die Ansetzung der beiden Länderspiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft am Samstag und Sonntag gegen Schweden kritisiert. "Man sollte sich mal Gedanken machen, ob man diese zwei Partien zu diesem Zeitpunkt braucht. Es wird immer alles auf dem Rücken der Spieler ausgetragen, wir sind die Leidtragenden", sagte Groetzki.

Der neue Bundestrainer Christian Prokop verzichtet zwar bewusst in den zwei Vergleichen mit den Skandinaviern auf die viel beanspruchten Stars von den Löwen und des THW Kiel, dennoch stellt Groetzki die Sinnhaftigkeit des Termins infrage: "Alle andere Nationen haben diese Partien auch nicht - und wir müssen da eigentlich hin. Wir haben in Deutschland eine höhere Belastung als in allen anderen Ligen - und dann macht man trotzdem diese zwei zusätzlichen Begegnungen."

Pikant: Die beiden Länderspiele in Göteborg und Hamburg sind nicht Teil des internationalen Kalenders, sondern der Deutsche Handball-Bund hat diese Duelle zusätzlich vereinbart. Die Schweden treten deshalb nur mit Bundesligaspielern an, weil der Ligabetrieb in der Heimat weitergeht. Und die Deutschen müssen auf Uwe Gensheimer und Tobias Reichmann verzichten, weil diese für ihre Klubs Paris Saint-Germain und Vive Tauron Kielce in der französischen und polnischen Liga am Ball sind.

Die Entscheidung von Prokop, ohne die Stars von den Löwen und des THW anzutreten, findet Groetzki angesichts der Strapazen in den vergangenen Wochen gut: "Es wäre krass gewesen, da jetzt hinreisen zu müssen, wenn wir nächste Woche auch noch gegeneinander antreten. Wie gesagt: Ich finde diese Spiele zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht mehr zeitgemäß, wenn man vorher in der Champions League durch ganz Europa reist und in jedem Spiel 60 Minuten auf hohem Niveau gefordert ist."

© Mannheimer Morgen, Montag, 13.03.2017
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