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Handball: Rhein-Neckar Löwen zeigen beim 26:23 in Minden, dass sie auch mit durchschnittlicher Leistung siegen können

Im Stil eines echten Top-Teams

Von unserem Redaktionsmitglied Marc Stevermüer

Kommen aus dem Jubeln derzeit nicht mehr heraus: Oliver Roggisch (unten) und Kim Ekdahl du Rietz.

© Binder

mannheim. Die Play-Station war auf der Rückfahrt ein willkommener Zeitvertreib. Die Rhein-Neckar Löwen hatten nach dem 26:23-Sieg in Minden die ostwestfälische Provinz gerade erst verlassen, als sich im gelben Mannschaftsbus Marius Steinhauser mit Uwe Gensheimer ein Duell im American Football lieferte. Das kleine private Kräftemessen wird beiden möglicherweise länger in Erinnerung bleiben als die Handball-Bundesliga-Begegnung zuvor in der Kampa-Halle.

Die Gelbhemden zeigten ihre "schlechteste Saisonleistung", wie der bärenstarke Spielmacher Andy Schmid befand: "Wir haben uns auf ein ganz gefährliches Spiel eingelassen. Das war eine enge Kiste. Als wir Mitte der zweiten Halbzeit 17:18 hinten lagen, hätte alles passieren können. Minden hatte Oberwasser."

Einen Gang hochgeschaltet

Und trotzdem jubelten nach dem Schlusspfiff wieder die Löwen - weil sie in der heiklen Phase erneut einen Gang hochschalten konnten, weil der eingewechselte Niklas Landin im Tor zur Höchstform auflief, weil Schmid und Alexander Petersson die wichtigen Tore markierten. Keine Frage: Genau so agiert eine Spitzenmannschaft. Oder um es sprichwörtlich zu formulieren: Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.

"Es ist eine unserer Stärken in dieser Saison, dass immer andere Verantwortung übernehmen", sagte Schmid, der schon beim Erfolg in Gummersbach die Kastanien aus dem Feuer geholt hatte. Abwehrchef Oliver Roggisch pustete kurz durch und wusste, dass Schlussmann Landin einer der Matchwinner wir: "Wir haben mit Goran Stojanovic und Niklas zwei Weltklasse-Torhüter. Wenn dann einer von den beiden nach 45 Minuten kommen kann, um uns einen neuen Impuls zu geben, ist das einfach super."

Samstag im EHF-Pokal-Einsatz

Im Tor sind die Löwen zweifelsohne erstklassig besetzt und können munter durchwechseln, andere Profis stehen jedoch in jeder Partie fast die ganze Zeit auf der Platte. Zum Beispiel der unermüdliche Petersson, dem das allerdings nichts auszumachen scheint. Bei Kim Ekdahl du Rietz zeigte die Formkurve zuletzt aber nach unten. Gegen Minden ließ er in der ersten Halbzeit vier Chancen ungenutzt, nach der Pause warf der Schwede nicht einmal mehr aufs Tor. "Von unserer linken Rückraumposition kam sicherlich zu wenig, da steckt viel mehr drin. Kim und auch Zarko Sesum werden sich aber bald wieder von einer anderen Seite zeigen", versichert Trainer Gudmundur Gudmundsson, der mit den Badenern am Samstag (19 Uhr/GBG Halle) gegen Diomidis Argous in den EHF-Pokal einsteigt.

Seine wichtigste Aufgabe wird es sein, das anstehende Spitzenspiel gegen den THW Kiel am Mittwoch in der Bundesliga aus den Köpfen seiner Jungs zu bekommen. "Ich freue mich nur auf Argous", ging Roggisch zumindest mit gutem Beispiel voran und hakte die Partie in Minden schnell ab. Keine Frage: Vielen Löwen wird die Begegnung in Ostwestfalen nicht lange in Erinnerung bleiben.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 22.11.2012
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