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EHF-Pokal:

Löwen-Erfolg mit dem Schlusspfiff

Mit dem Schlusspfiff traf Andy Schmid. Der Schweizer verhalf den Rhein-Neckar Löwen zum Auftaktsieg in der Gruppenphase des EHF-Cups. Tatran Presov war ein starker Gegner.

Presov/Mannheim (dpa/lsw) - Die Erleichterung bei den Rhein-Neckar Löwen nach dem Last-Minute-Erfolg war groß. "Ich kann meiner Mannschaft nur ein riesiges Kompliment machen", meinte Trainer Gudmundur Gudmundsson nach dem Auswärtssieg zum Auftakt der Gruppenphase des EHF-Pokals. "Wie sie sich in dieses Spiel gekämpft hat, wie sie nie aufgegeben hat, wie sie immer wieder Moral gezeigt hat", schwärmte der Isländer. Der Tabellenführer der Handball-Bundesliga hatte am Samstagabend mit dem slowakischen Meister Tatran Presov mächtig zu kämpfen.

Als Matchwinner entpuppte sich Rückraumspieler Andy Schmid. Bei dem am Ende glücklichen 34:33 (17:17) stellte der 29-Jährige mit einem Wurf kurz vor Schluss den Endstand her. Der unermüdliche Schweizer glänzte mit zwölf Treffern, darunter zwei Siebenmetern.

"Die Jungs haben gekämpft bis zum Umfallen und wurden am Ende belohnt. Presov war ein unangenehmer Gegner, und geschenkt wurde uns dort nichts", sagte Manager Thorsten Storm.

Es war ein Kampf von der ersten Minute an. Vier Tage nach dem Aus im DHB-Pokal gegen die SG Flensburg-Handewitt taten sich die Löwen in der mit 3350 Zuschauern gefüllten Halle in Presov schwer. Der 2,15-Meter-Hüne Dainis Kristopans konnte sich immer wieder durch die Deckung des Bundesligisten tanken und wichtige Treffer markieren. Am Ende kam der lettische Linkshänder auf acht Tore - alleine sechs gelangen ihm im ersten Durchgang.

Nach der Halbzeit stand die Partie immer wieder auf der Kippe. Löwen-Trainer Gudmundsson konnte sich aber auf Keeper Niklas Landin Jacobsen verlassen. Eine Parade des 24-jährigen Dänen brachte den entscheidenden Ballgewinn - Schmid versenkte zum Endstand.

Weitaus weniger Probleme hatte Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen. Die Schwaben starteten mit einem souveränen Sieg in die neu geschaffene Gruppenphase. Göppingen gewann am Samstag gegen die Schweden von Guif Eskilstuna in Gruppe A mit 37:26 (20:16). Bester Werfer im Team von Trainer Velimir Petkovic war Zarko Markovic mit acht Toren, bei den Gästen traf Mathias Tholin (6) am häufigsten.

Der Tabellenführer der ersten schwedischen Liga konnte vor 2900

Zuschauern in der EWS-Arena nur in den ersten zehn Minuten der Partie mithalten. Dann zogen die körperlich überlegenen Göppinger davon.

Ihr erstes Heimspiel in Gruppe B bestreiten die Löwen am Samstag. Dann trifft die Mannschaft von Coach Gudmundsson auf den ukrainischen Club HC Saporoschje, der seinen Auftakt gegen KIF Kolding mit 21:24 in den Sand gesetzt hat. Göppingen bekommt es mit CB Logroño zu tun. Die Spanier unterlagen bei RK Cimos Koper mit 21:25.

Sonntag, 10.02.2013
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