Kaiserslautern.
Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat Anklage gegen zwei Fans des FCK erhoben, die im Februar 2012 während des Trainings des damaligen Fußball-Bundesligisten den "Hitlergruß" gezeigt haben sollen. Die beiden Männer im Alter von 26 und 23 Jahren müssen sich nun wegen des Verdachts des "Verwendens eines Kennzeichens einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation" vor dem Amtsgericht verantworten.
Die Angeklagten bestreiten diesen Vorwurf jedoch. Sie gaben gegenüber der Staatsanwaltschaft an, nur in eine Fernsehkamera gewunken zu haben. Der Fall hatte vor einem Jahr mitten im Abstiegskampf des FCK für Wirbel gesorgt, weil ein Zuschauer bei diesem Training laut Zeugen auch den israelischen Spieler Itay Shechter antisemitisch beleidigt haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konnte dieser Zuschauer aber trotz der Vernehmung von etwa 50 Zeugen und der Auswertung eines Fernsehberichts nicht ermittelt werden. dpa