Shanghai.
Der Automobil-Weltverband FIA hat in der aufgeheizten Debatte um das Formel-1-Rennen im Bahrain ein Machtwort gesprochen. Der vierte WM-Saisonlauf soll am 22. April wie geplant in dem Wüstenstaat stattfinden - ungeachtet der dortigen Unruhen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone schwor derweil in Shanghai die Teams nach unruhigen Tagen auf den gemeinsamen Kurs ein. "Alle sind glücklich. Wir haben überhaupt keine Probleme gehabt", behauptete Ecclestone nach einem Treffen. Sebastian Vettels Red-Bull-Teamchef begrüßte die Klarheit. "Für jeden hier ist nun eindeutig, dass das Rennen in Bahrain stattfinden wird", sagte Christian Horner.
Hinter vorgehaltener Hand hatten die Teams zuvor durchaus klare Bedenken wegen der Bahrain-Reise geäußert. Nach Medienangaben wurden am Freitagmorgen in Manama, wo das vierte Saisonrennen stattfinden soll, bei einer Explosion zwei Autos zerstört. In Bahrain hatte es zuletzt wieder Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Die Oppositionellen fordern Reformen in dem Königreich. 2011 war das Rennen wegen der blutigen Unruhen abgesagt worden. dpa