DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Mittwoch, 03.09.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Formel 1: Für den 43 Jahre alten Rekord-Weltmeister hat nach einer rauschenden Partynacht gestern das „Rentnerdasein“ offiziell begonnen

Die Sieben als magische Zahl für Schumacher

Sao Paulo. Beim Feiern zeigte sich auch Michael Schumacher noch einmal in weltmeisterlicher Form. "Es war einfach eine Party, die einem Rheinländer und diesem Abschied angemessen war", sagte seine Managerin Sabine Kehm am Montag. Der Formel-1-Rekordweltmeister hatte sein gesamtes Team zur Sause in Sao Paulo eingeladen und bedankte sich noch einmal bei all seinen Fans und Wegbegleitern: "Ich habe die Zeit mit euch sehr genossen."

Als Schumacher nach der rauschenden Party am Montag aufwachte, begann endgültig sein neues Leben. "Die Ära Schumacher geht zu Ende - diesmal für immer", schrieb "Il Tempo" aus Italien. "Er ist ein großes Vorbild für die Jungen", ehrten ihn die Kollegen der "Gazzetta dello Sport". Auch in seinem letzten Rennen habe Schumacher Mut bewiesen.

Dass es auf dem siebten Platz beendete, war auch für Schumacher bezeichnend: 1991 hatte der Kerpener seine einmalige Karriere mit dem siebten Platz in der Qualifikation zu seinem Renndebüt in Spa-Francorchamps begonnen. Schumacher holte sieben Titel. Und in diesem Jahr ging er mit der Startnummer sieben an den Start. Dass auch noch die Quersumme seines Alters (43) in seinem letzten Formel-1-Jahr sieben ergibt, sei nur am Rande erwähnt.

Mehr als eine simple Geste

Dass er, "der in Ruhestand gehende Gladiator" ("Times") aber der Erste war, "der seinen Schützling - den neuen Champion - umarmte", war mehr als nur eine simple Geste unter großen Sportlern, die sich auf der Strecke und auch privat schätzen. Dass Schumacher seinem Nachfolger Platz am Ende des Großen Preises von Brasilien machte und der Hesse so zum letzten Piloten wurde, der Schumacher in einem Rennen überholte, war mehr als nur ein gefälliges Manöver zwischen zwei Freunden und Konkurrenten. Es war Sinnbild für den Generationenwechsel. "Ich bin sehr stolz auf ihn, das freut mich für ihn wahnsinnig. Es ist ein schöner Moment, ihm das Feld zu überlassen", sagte Schumacher, der nun womöglich mit ansehen wird, wie Vettel seine für einzigartig gehaltenen Rekorde jagen wird.

"Es hat Spaß gemacht, gegen ihn den vergangenen drei Jahren zu fahren", sagte Vettel respektvoll: "Was er in seiner Karriere erreicht hat, ist unglaublich. Die Leute tendieren dazu, zu vergessen, dass er so die Formel 1 zu seiner Zeit so beherrscht hat wie kein anderer Fahrer."

Zusammen werden die beiden deutschen Formel-1-Ikonen am dritten Adventswochenende in Bangkok wieder Gas geben. Nicht im weltmeisterlichen Vettel-Red-Bull und auch nicht im MercedesAMG, den Schumacher geschenkt bekam. Die beiden wollen beim Race of Champions ihren Titel in der Nationenwertung ein weiteres Mal verteidigen. Bei der dann gemeinsamen Feier dürften sie zusammen zu weltmeisterlicher Form auflaufen. dpa

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 27.11.2012
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Kontakt zur Sportredaktion

Telefon (ab 12 Uhr): 0621/392-1354
Fax: 0621/392-1616
 

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Vorbereitung

Nationalmannschaft (mit Fotostrecke)

Löw-Vorgabe: EM-Finale 2016 - Schweinsteiger neuer Chef

Nach dem Rausch WM-Sommers stellt Joachim Löw die Weichen bei der Nationalmannschaft neu: Schweinsteiger wird befördert, Schneider der neue Flick. Beim Neustart gegen Argentinien müssen viele Weltmeister passen - Khedira muss länger pausieren. Rudy wurde nachnominiert. [mehr]

Vettel: Man braucht eine dicke Haut

Monza. Kein Zweifel, Sebastian Vettel ist schon mit schöneren Gefühlen nach Monza gereist. Der WM-Kampf ist längst verloren, auch gegen den Teamkollegen hagelt es Niederlagen - für Vorfreude sorgen allenfalls die Rahmenbedingungen. Denn immerhin, "Italien bietet eine Menge", sagt Vettel vor dem… [mehr]

Handball

Sigurdssons Radikalkur

Stuttgart. Seine Frau Ingibjörg weilt gerade in New York. "Ich hoffe, es ist keine Flucht, sondern nur Urlaub", scherzt Dagur Sigurdsson und lacht. Der smarte Isländer ist seit dem 1. September auch offiziell Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft - und damit endgültig in doppelter… [mehr]

Fotostrecke

Adler Mannheim: "The boys are back in town"

Eishockey-Fans durften am Freitagabend erstmals das neue Team der Mannheimer Adler bestaunen und feiern - der Verein hatte an der SAP Arena zur traditionellen "The boys are back in town"-Party geladen.  [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR