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Handball: Löwen gewinnen EHF-Cup-Partie in Presov 34:33

Erleichterung nach Zittersieg in der Schlusssekunde

Presov/Mannheim. Die Freude bei den Rhein-Neckar Löwen nach dem Last-Minute-Erfolg war groß. "Ich kann meiner Mannschaft nur ein riesiges Kompliment machen", meinte Trainer Gudmundur Gudmundsson nach dem Auswärtssieg zum Auftakt der Gruppenphase des EHF-Pokals. "Wie sie sich in dieses Spiel gekämpft hat, wie sie nie aufgegeben hat, wie sie immer wieder Moral gezeigt hat", schwärmte der Isländer. Der Tabellenführer der Handball-Bundesliga hatte mit dem slowakischen Meister Tatran Presov mächtig zu kämpfen.

Matchwinner Schmid

Als Matchwinner entpuppte sich Rückraumspieler Andy Schmid. Bei dem am Ende glücklichen 34:33 (17:17) stellte der 29-Jährige mit einem Wurf in der Schlusssekunde den Endstand her. Der Schweizer glänzte mit zwölf Treffern, darunter zwei Siebenmeter.

"Die Jungs haben gekämpft bis zum Umfallen und wurden belohnt. Presov war ein unangenehmer Gegner", sagte Manager Thorsten Storm und freute sich über den Arbeitssieg: "Wir sind im Moment ohne Uwe Gensheimer nicht in der Situation, spielerisch zu glänzen. Aber die Jungs fighten. Davor ziehe ich den Hut. Uns ist ein wichtiger Sieg in dieser schweren Gruppe gelungen."

Am Samstag (19 Uhr/GBG Halle am Herzogenried) erwarten die Löwen in ihrem ersten Heimspiel in der Gruppenphase HC Motor Zaporozhye. Die Ukrainer starteten mit einer Niederlage in den Wettbewerb, gegen KIF Kolding-Kopenhagen unterlag die Mannschaft von Trainer Nicolai Chigarev mit 21:24.

Nach der Partie in Presov haderte Löwen-Coach Gudmundsson allen voran mit dem Schiedsrichtergespann Erdoan Vitaku/Arsim Vitaku (Kosovo). Allerdings waren es nicht nur die Unparteiischen, die dafür sorgten, dass sich die Löwen zu keiner Zeit des Spiels absetzen konnten. Mehrmals bot sich nach dem Seitenwechsel die Chance, auf zwei Treffer davonzuziehen. Doch immer wieder wurde der Ball leichtfertig hergeschenkt.

Löwen: Landin (31.-60.), Stojanovic (1.-30.) - Schmid (12/2), Roggisch, Sesum (3), I. Guardiola, Djozic (n.e.), Sigurmannsson (2), Myrhol (5), Steinhauser (n.e.), Groetzki (5) , G. Guardiola , Petersson(3), Ekdahl du Rietz (4). dpa/mast

© Mannheimer Morgen, Montag, 11.02.2013
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