DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Samstag, 20.09.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Formel 1: Bei Luca di Montezemolo sitzt der Schmerz über den verpassten WM-Titel tief

Ferrari-Boss greift Schumi an

Ein Bild aus harmonischeren Tagen: Ferrari-Chef Luca di Montezemolo und sein einstiges Paradepferd Michael Schumacher im April 2006.

© dpa

Rom. Im Schmerz über den verpassten Formel-1-Titel hat Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo Rekordweltmeister Michael Schumacher und Chefvermarkter Bernie Ecclestone attackiert. Der Firmenboss beklagte sich über Schumachers mangelnde Schützenhilfe im Saisonfinale. Es sei "eine gewisse Enttäuschung", dass der Mercedes-Star am Ende des entscheidenden Rennens Sebastian Vettel kampflos vorbeiziehen ließ, sagte Montezemolo der "Gazzetta dello Sport".

Vettel wurde durch das Manöver in Brasilien Sechster und mit drei Punkten Vorsprung auf Ferrari-Pilot Fernando Alonso Weltmeister.

Zudem wurmt Montezemolo die Kritik von Ecclestone am verspäteten Beschwerdebrief von Ferrari wegen eines strittigen Überholvorgangs von Vettel in Sao Paulo. "Mein Vater hat mich immer gelehrt, Respekt vor sehr alten Menschen zu haben. Vor allem, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Worte zu kontrollieren", ätzte der Italiener in Richtung des 82 Jahre alten Ecclestone.

Der Brite hatte das Nachkarten von Ferrari als "Witz" bezeichnet und ein Gespräch mit Montezemolo angekündigt. Der Scuderia-Boss sprach Ecclestone im Gegenzug die Fähigkeit für seinen Posten ab. "Ein gewisses Alter ist inkompatibel mit der Übernahme von gewissen Aufgaben und Verantwortlichkeiten", sagte Montezemolo.

Die Enttäuschung über Schumacher begründete der Ferrari-Boss mit der gemeinsamen Vergangenheit. "Es handelt sich ja um einen Piloten, der Ferrari außergewöhnliche Momente geschenkt hat und dem wir sehr verbunden sind", erklärte Montezemolo.

Für Vettel Platz gemacht

Von 1996 bis 2006 fuhr der Deutsche für das Traditionsteam und holte in dieser Zeit fünf seiner sieben Titel. Bei seinem Abschiedsrennen im Mercedes hatte Schumacher dennoch für den Ferrari-Widersacher Vettel Platz gemacht. "Ich hätte mir von Michael Schumacher ein anderes letztes Rennen erwartet", meinte Montezemolo spitz.

Auch Alonso hat die Wut über die erneute Niederlage gegen Vettel anscheinend noch nicht überwunden. Wie die Teamführung verteidigte der Spanier beim Ferrari-Saisonausklang in Valencia abermals die Protesterwägungen des Rennstalls. Es sei richtig gewesen, dass Ferrari sich beim Weltverband für eine Klärung des Manövers von Vettel gegen den Franzosen Jean-Eric Vergne eingesetzt habe.

"Ehrlich gesagt, interessiert es mich nicht sehr viel, welche Meinung man in Deutschland oder anderswo über mich hat", fügte Alonso hinzu. dpa

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 04.12.2012
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Kontakt zur Sportredaktion

Telefon (ab 12 Uhr): 0621/392-1354
Fax: 0621/392-1616
 

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Retter

Fußball allgemein

Ronnys Freistoßtore verhindern Freiburger Heimsieg

Freiburg (dpa) - Mit einem Freistoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit hat Doppeltorschütze Ronny Hertha BSC vor der nächsten Enttäuschung in der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Brasilianer rettete den Berlinern zum Auftakt des 4. Spieltages das 2:2 (1:1) beim SC Freiburg. [mehr]

Massive Proteste – Rolle rückwärts beim Boxenfunk

Singapur. Verstehen Sie Formel 1? Die besten Fahrer der Welt jetten um den Globus, die Teams bewegen hunderte Millionen Euro, man nennt sich Königsklasse des Motorsports - und dann werden mitten in der Saison Verbote aufgestellt, nur um diese nach massiven Protesten sofort wieder zu entschärfen… [mehr]

Handball

Bauchlandung mit Langzeitwirkung

Die 23:24-Niederlage beim Bergischen HC ist für die Rhein-Neckar Löwen nicht so schnell gutzumachen - Teammanager Oliver Roggisch vermisst den Kampfgeist Kampfgeist beim deutschen Vizemeister [mehr]

Eishockey

Adler drehen 0:3-Rückstand gegen Roosters

Mannheim. Der 4:3 (0:1, 2:2, 2:0)-Heimsieg der Mannheimer Adler gestern Abend gegen die Iserlohn Roosters war nichts für schwache Nerven. Die Mannschaft von Cheftrainer Geoff Ward drehte einen 0:3-Rückstand! Was die 8079 Zuschauer in der SAP Arena im ersten Drittel sahen, waren Adler, die die Gäste… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR