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Narren aus dem Kraichgau

Von Alexander Müller

Alexander Müller

Alexander Müller

© red

Der eine ging als Knacki, der andere mimte den Neandertaler: Für alle, die der TSG 1899 Hoffenheim in Fußball-Deutschland nicht wohlgesonnen sind, ist der "Karnevals-Eklat" um Tim Wiese und Tobias Weis natürlich ein gefundenes Fressen. Hohn und Spott ergießt sich über die beiden Narren aus dem Kraichgau. Doch abseits vom durchaus verwertbaren humoristischen Aspekt haben wir es mit einer bewusst skandalisierten Geschichte zu tun, die einfach nur gut in die zurzeit grassierende Anti-Wiese-Stimmung passt.

Denn der Vorfall, um den es geht, hört sich im Grunde harmlos an. Sicher: Ob es taktvoll ist, mitten in der größten sportlichen Krise der Vereinsgeschichte in aller Öffentlichkeit auf den Putz zu hauen, sei dahingestellt. Aber der Rest der vermeintlichen Skandal-Story ist nur lächerlich. Was war passiert? Weis nahm seine Freundin bei einer Karnevalsveranstaltung in Neckarsulm mit auf die Männertoilette, auch das ist bei Großveranstaltungen dieser Art ein lässliches Kavaliersdelikt. Und als Teile der - angeheiterten - schwäbischen Landbevölkerung die prominenten Gäste bepöbelten, wehrten diese sich verbal und flogen aus der Halle. So weit, so wenig schlimm.

Das alles muss man nicht gut finden, gerade in der aktuellen Hoffenheimer Situation. Aber ein Skandal ist beileibe etwas anderes. Das närrische Duo soll seine unausweichliche Geldstrafe bezahlen - und sich in der Fastenzeit einfach wieder aufs Sportliche konzentrieren.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
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