Sebastian Vettel (links) und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton.
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Valencia.
Nach seinen Siegen 2010 und 2011 jeweils von der Pole Position aus kann Sebastian Vettel am Sonntag den Hattrick im Hafen von Valencia schaffen. Und der zweimalige Pole-Mann bei dem noch jungen Rennen (seit 2008) weiß, dass auch diesmal ein Top-Startplatz für einen erfolgreichen Abschluss vonnöten sein wird. "Überholen ist möglich, aber nur mit einigem Risiko", betonte der Red-Bull-Star. "Entscheidend wird sein, im Qualifying ganz vorne zu sein und dann im Rennen die richtige Entscheidung zu treffen", sagte der Champion der vergangenen beiden Jahre.
Nach seinem vierten Rang in Kanada hatte der Heppenheimer einen Abstecher in die amerikanische Metropole New York gemacht. Dabei mausert sich die Formel 1 in diesem Jahr selbst zum Motorsport-Land der unbegrenzten Möglichkeiten. "Wir haben sieben Rennen hinter uns, aber noch immer keinen klaren WM-Führenden", sagte McLaren-Pilot Jenson Button, derzeit schwächelnder Auftaktsieger von Australien.
"Keine Luft zum Verschnaufen"
Sein Teamkollege Lewis Hamilton ist der aktuelle WM-Spitzenreiter (88 Punkte). Sein Vorsprung beträgt nach dem Erfolg in Kanada auf Ferrari-Star Fernando Alonso jedoch nur zwei Zähler. Vettel lauert dahinter mit drei Punkten weniger. "Die Intensität der WM in diesem Jahr gibt dir so gut wie keine Luft zum Verschnaufen", meinte Hamilton.
Denn nicht nur Titelverteidiger Red Bull, Ferrari, McLaren oder Mercedes sind auf Siege getrimmt. Auch Williams trug sich bereits durch Pastor Maldonado in die Liste mit bislang sieben verschiedenen Gewinnern ein. Und Sauber, zuletzt durch den drittplatzierten Mexikaner Sergio Perez in Montreal erneut auf dem Podest, sowie erst recht Lotus mit Ex-Champion Kimi Räikkönen und dessen französischem Stallkollegen Romain Grosjean könnten die "Formel unberechenbar" vorerst weiter in Schwung halten. dpa