Hauptstadt der deutschen Sprache - diesen Titel reklamiert Mannheim seit 2007 ganz selbstbewusst für die Quadratestadt. Schließlich haben mit dem Dudenverlag und dem Institut für deutsche Sprache hier zwei Institutionen von Weltruf ihren Sitz. Grund genug, um erstmals den Internationalen Journalistenpreis auszuloben. Gemeinsam haben Duden, IdS, das Goethe-Institut und die Stadt Mannheim diesen Preis ins Leben gerufen. Er richtet sich an junge Journalisten in aller Welt, die in einem Essay ihre Meinung über die Quadratestadt zu Papier bringen sollen.
Als Motto für den Aufruf wurde ein Goethe-Zitat gewählt: "Dabey empfehle ich euch, ja ich trage es euch auf, zusammen nach Mannheim zu fahren, damit die Mutter eine Stadt sehe, dergleichen sie noch nicht gesehen hat." Dabei werden nicht nur Liebeserklärungen an die Stadt erwartet, sondern ein subjektiver, kritischer und provokanter Blick auf Mannheim. Hauptsache, die jungen Journalisten überzeugen durch inhaltliche und sprachliche Originalität. Eine Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Justus Fetscher vom Seminar für deutsche Philologie an der Uni Mannheim wird Anfang 2012 zusammenkommen und die drei besten Essays auszeichnen. Ihr gehören unter anderem der Leiter des hiesigen Goethe-Instituts, Günther Schwinn-Zur, und "MM"-Geschäftsführer Dr. Björn Jansen an.
Die Gewinner-Essays werden im "Mannheimer Morgen" veröffentlicht, und die Preisträger erhalten eine Einladung zu einem zweiwöchigen Aufenthalt in Mannheim. Sie bekommen hier die Möglichkeit, in den Redaktionen des "Mannheimer Morgen", des "Rhein-Neckar-Fernsehen" und von SWR 4 Kurpfalz-Radio Erfahrungen zu sammeln und sich mit den deutschen Kollegen auszutauschen. Außerdem erleben sie bei freier Kost und Logis ein speziell vom Geothe-Institut zusammengestelltes Kulturprogramm.
Der internationale Journalistenpreis steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und wird unterstützt von der Heinrich-Vetter-Stiftung, der VR-Bank Rhein-Neckar und Fuchs Petrolub. stew
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