Aktion

Aktion Volles Haus beim Fastenessen in St. Josef / Stärkere Verbindung mit St. Michael in Hofheim

Helfer freuen sich über viele Gäste

Bobstadt.Das Fastenessen in St. Josef in Bobstadt hat eine lange Geschichte. Lucas Montag, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, kann sich gar nicht mehr erinnern, wann es begann. "Das gab es schon lange vor meiner Zeit", lachte er. Seit Samstag waren die Helfer fleißig, haben 15 Kilo Sahnehering verfeinert, Zutaten für rund 25 Kilo Erbensuppe geschnippelt und jede Menge Kartoffeln vorbereitet. Für die Suppe wurde beispielsweise Speck geschnitten und angebraten. Darüber hinaus gab es noch 80 Würstchen, die entweder mit der Suppe oder im Brötchen verspeist werden konnten.

Veränderungen im Pfarrzentrum

Am Samstag wurde schon der Saal mit Tischen und Stühlen hergerichtet, so dass die Gäste am Sonntag nach der Messe einfach nur noch Platz nehmen mussten. Der Tisch für die Ausgabe war ebenfalls schon gerichtet. Am Sonntagvormittag traf sich das Helferteam, um die Kartoffeln zu kochen, die Suppe aufzuwärmen, um bereit für die hungrigen Besucher zu sein.

"Der Gottesdienst dauert heute ungewöhnlich lange. Wir feiern außerdem das Patrozinium, also das Hochfest des heiligenJosefs, der ja Schutzpatron unserer Gemeinde ist. Unter anderem singt der Kirchenchor, und auch das Evangelium soll sehr lange gedauert haben", berichtete Montag. Aber dann ging alles Schlag auf Schlag, die beiden Räume füllten sich, und das Essen konnte ausgegeben werden.

Die Helfer vom Pfarrgemeinderat waren gut an den einheitlichen grünen T-Shirts zu erkennen. "Es gibt darüber hinaus noch andere, die uns helfen, zum Beispiel beim Essenausgeben, beim Bedienen und später auch beim Spülen", so Lucas Montag. Für die gibt es die gleichen Schürzen, damit man sie gut erkennen kann. Im Pfarrzentrum selbst ist seit letztem Winter einiges an baulichen Veränderungen passiert.

Hauptverantwortlich dafür ist Rudi Pumm, der beispielsweise oben eine große Behindertentoilette eingebaut hat, damit die Besucher nicht immer in den Keller müssen. Außen ist ein neuer, oben offener Aufzug angebaut worden, der hilft, die große Treppe zu überwinden, denn viele Gemeindemitglieder sind nicht mehr so gut zu Fuß. "Jetzt fehlt nur noch ein Dach, das über Treppe und Aufzug gespannt wird und den Regen abhält", erklärte Pumm, der gerade einige Gäste mit dem Aufzug nach oben holte.

Die Verbindungen mit St. Michael in Hofheim sind aufgenommen worden, und in diesem Jahr soll ein gemeinsamer Workshop folgen, mit einem Moderator vom Bistum Mainz. "Mit Hofheim sollen die Beziehungen noch stärker vernetzt werden. Da stehen wir ganz am Anfang. Aber über die Jahre wollen wir noch einiges bewegen", stellte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats fest. Seine Aufgabe macht dem jungen Mann immer noch sehr viel Spaß, auch wenn es nicht einfach sei, alles in Einklang zu bringen.

Er studiert momentan, und dann ist da ja noch das Privatleben. Einige Dinge seien sehr eingefleischt in der Gemeinde. Um die aufzuweichen, brauche es Geduld und Fingerspitzengefühl. "Das kann man nicht sofort bewegen", stimmte Montag zu.

Mit den Messdienern und den Kommunionkindern soll es wieder verschiedene Aktionen geben. "Die Alterspanne dort reicht von etwa neun bis 16 Jahren. Da ist es nicht so einfach, alle interessensmäßig unter einen Hut zu bekommen", berichtete der Pfarrgemeinderatsvorsitzende. cid

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