Workshop

Workshop Personalberater Thomas Klauder informiert am Albertus-Magnus-Gymnasium über erfolgreiche Bewerbungen

Schüler üben Vorstellungsgespräche

Viernheim.. Wie funktioniert eine erfolgreiche Bewerbung? Mit dieser Frage, die nicht auf dem Stundenplan der Albertus-Magnus-Schule (AMS) steht, beschäftigen sich die Jugendlichen des bischöflichen Gymnasiums seit einigen Jahren in einem Intensiv-Workshop. So auch am vergangenen Samstag, als Ex-Schüler Thomas Klauder, leitendes Mitglied des Alumni-Netzwerks, Elftklässlern professionellen Unterricht erteilte. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Erfolgreich Bewerben - Strategien und wirksame Werkzeuge für Bewerbung, Vorstellung und Verhandlung zum Berufseinstieg".

Kurz vor dem Abitur geht für einige Schüler schon die Phase der Bewerbung um Ausbildungsplätze los. Andere beginnen Praktika oder nehmen ein Studium auf. Oft befinden sich die Jugendlichen erstmalig in der Situation, sich bewerben zu müssen. Schulen können darauf allerdings nicht intensiv vorbereiten. Literatur gebe es zwar in großem Umfang, sie sei aber meist unübersichtlich. Und die Kenntnisse von Eltern und Verwandten stammten aus einer anderen Zeit. Deshalb bietet die AMS den speziellen Workshop an.

Als Inhaber einer Personal- und Management-Beratungsgesellschaft ist Thomas Klauder immer auf dem neuesten Stand. Zahlreiche Schüler hatten sich am Samstagvormittag im Videoraum der Sporthalle zusammengefunden und investierten ihre Freizeit in die eigene Zukunft. Den Auftakt machte eine Vorstellungsrunde, in der die Schüler ihre persönlichen Erwartungen an das Seminar formulierten: "Im Vorstellungsgespräch gut rüberkommen, Vorteile im Konkurrenzkampf um die besten Jobs, Gespräche kontrolliert führen können, Nervosität in den Griff bekommen", lauteten die Aussagen.

Danach folgte die Theorie zum Vorstellungsgespräch, Assessment-Center, Lebenslauf und Bewerbungsschreiben sowie all die vielen anderen Aspekte der mittlerweile komplexen Situation von Bewerbungsprozessen.

Im Praxisteil formulierten die Jugendlichen ihre individuellen Geschichten, stellten präzise dar, was ihr Plan für ihr Leben und ihren Beruf ist, auf welche Stärken, Erfahrungen und Talente sie dabei bauen und welches der nächste sinnvolle berufliche Schritt ist.

Von Konkurrenten abheben

In Planspielen lernten sie, wie sie sich für ein Unternehmen interessant machen und von der Vielzahl der konkurrierenden Bewerber abheben können. Und vor allem erfuhren sie, wie sie im Gespräch "eine runde Sache" aus ihren Wünschen und den Anforderungen der Arbeitgeber machen können.

Übung macht bekanntlich immer noch den Meister. Deshalb wurden schwierige Vorstellungsgespräche simuliert: der Einstieg in die Werbeabteilung eines Entertainment-Unternehmens, die Bewerbung eines Schülers als Handwerkslehrling in einem Familienunternehmen und bei der Polizei für den Werdegang als Kriminalbeamter.

Außerdem ging es um die Vorstellung bei einem Bio-Supermarkt für ein duales Studium. Dazu zählte ein Gespräch mit dem Personalleiter und der Marktleiterin, die gerade die Ausbildung beendet hat. JR

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