Waldhof/Gartenstadt:
Ortsverband verzeichnet steigende Zahlen / „Verein braucht auch Rückhalt“
VdK freut sich über mehr Mitglieder
Von unserem Mitarbeiter Jan-Hendric Bahls
Der Vorstand des VdK will mit guten Vorsätzen in den kommenden zwei Jahren die Arbeit des Ortsverbandes übernehmen.
© jba
Das Lob für die Arbeit der Verantwortlichen kam bei der Jahreshauptversammlung des VdK Waldhof/Gartenstadt aus allen Richtungen. Er erlebe hier einen sehr aktiven Ortsverband, meinte Arthur Brauch im Namen des Kreisverbandes und forderte die Mitglieder im Bürgerhaus an der Kirchwaldstraße dazu auf, dem Verein treu zu bleiben.
Schon zuvor hatte sich Dieter Kremer bei seinen Vorstandskollegen für die Zusammenarbeit bedankt. Lob gab es auch für die derzeit 465 Mitglieder, die alle ihren Beitrag pünktlich bezahlt hätten. "Das ist heute nicht immer selbstverständlich", so der erste Vorsitzende.
Positive Nachrichten gab es auch von Michael Knoch. Die Mitgliedertendenz sei steigend. "Wir sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, aber der Verein braucht auch Rückhalt, um tätig zu werden", wie der Kassierer betonte. Ohne ehrenamtliche Kräfte gehe nichts. Für seine Kassenführung erhielt Knoch wiederum Rückendeckung von den Revisoren. "Sauber geführt und sogar mit kleinem Gewinn abgeschlossen", lobte das Duo Willi Pacel und Barbara Halter. Einblick in ihre Tätigkeit gewährte gleichfalls Gisela Kiesling. "Ich gehe sehr oft zu Mitgliedern, um Krankenbesuche zu machen oder bei runden Geburtstagen zu gratulieren", so die Frauenbeauftragte. Das gebe ihr mehr, als wenn sie nur eine Postkarte schreiben würde. Für einige der älteren Leute sei sie die einzige Ansprechperson. "Da ist Nähe eben wichtig."
Volles Programm hieß es in den vergangenen Monaten auch für die übrigen Vorstandsmitglieder. Neben zahlreichen Kaffeenachmittagen, oft verbunden mit informativem Inhalt zu sozialen Fragen, sorgten vor allem die Ausflüge für Belebung unter den Mitgliedern. Eine Tagesfahrt und eine mehrtägige Reise werden jedes Jahr beim VdK Waldhof/Gartenstadt angeboten. Diesmal war es in den Harz gegangen. Dabei orientiere man sich natürlich am Alter der Teilnehmer, erklärte Kremer. Auch das Grillfest sowie die Weihnachtsfeier mit traditioneller Ehrung würden gut angenommen, so der Vorsitzende. "Heute ist es umso wichtiger, den Menschen ein solch gesellschaftliches Angebot zu bieten."
Darüber hinaus wüssten immer noch zu Wenige über die Beratungsleistungen, die einer VdK-Mitgliedschaft bei 60 Euro Jahresbeitrag zugrunde lägen, Bescheid. "Wenn jemand zum Beispiel eine negative Antwort auf einen Antrag auf Sozialleistungen erhält, kann er die Hilfe der Rechtsanwälte in Anspruch nehmen." Diese säßen zu bestimmten Sprechstundenzeiten in der Hauptstelle in der Schwetzingerstraße 156. Dort gebe es Hilfe durch den Dschungel der Bürokratie.
Auch Wahlen standen auf dem Programm. Keine Änderungen gab es an der Spitze mit dem ersten Vorstand Dieter Kremer. Michael Knoch wechselt von der Position des Kassenwarts, über deren Besetzung in einer internen Vorstandssitzung kommissarisch entschieden werden soll, auf den Posten des zweiten Vorsitzenden. Neu im Amt ist Gertrud Golz als Schriftführerin. Frauenvertreterin bleibt Gisela Kiesling. Helga Kremer, Rita Donchev, Gisela Heuer und Roland Weiß fungieren als Beisitzer. Bei den Revisoren bleibt alles beim Alten.
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