Anzeige

Streit vermeiden – „richtig“ vererben und „richtig“ erben

Archivartikel

Waren sich zu Lebzeiten des Verstorbenen noch alle einig, so beginnt  häufig nach dem Tode ein Kampf unter den Erben,  den sich der Verstorbene niemals hätte träumen lassen, geschweige denn gewünscht hat.

Schuld daran sind häufig zu Lebzeiten des Erblassers unklar abgefasste Testamente, aber auch Unkenntnis der Erben über ihre Rechte und Pflichten untereinander und gegenüber Pflichtteilsberechtigten.

In Unkenntnis der Rechtslage wird dabei häufig „ohne Rücksicht auf Verluste“ selbst unter nächsten Verwandten um den Pflichtteil, bestimmte Erbstücke oder einfach nur um ein scheinbares Recht gekämpft und dabei Familienbande endgültig zerrissen.

Natürlich hilft rechtliche Aufklärung nicht gegen alles, insbesondere nicht gegen unlautere Versuche, sich in den Besitz eines Nachlasses zu bringen. Das Gesetz kennt aber klare Regeln, wie ein Testament abzufassen ist, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, und wie es auszulegen ist, wenn es nicht klar abgefasst wurde. Es kennt klare Rechte und Pflichten des Erben, eines Pflichtteilsberechtigten, aber beispielsweise auch eines Gläubigers des Verstorbenen.

Obenstehende Vorträge haben das Ziel, sowohl für diejenigen, die ein Testament verfassen wollen, als auch für diejenigen, die sich in der Situation eines Erben oder Pflichtteilsberechtigten befinden, ein wenig Klarheit zu vermitteln und Tipps sowohl für die Gestaltung eines Testaments als auch Anregungen für die möglichst reibungslose Abwicklung eines Nachlasses zu geben.