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Im Test Der Subaru XV ist serienmäßig mit permanentem Allradantrieb und hoher Bodenfreiheit ausgestattet / Basismodell ab 22 980 Euro

Auch für die Geländefahrt gerüstet

Archivartikel

friedberg.Autobauer Subaru geht keine Kompromisse ein. Der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw stattet natürlich auch die zweite Generation des XV mit einem permanenten Allradsystem aus. In Verbindung mit einer hohen Bodenfreiheit von 22 Zentimetern und einem neuen Geländeprogramm („X-Mode“) macht der kompakte Crossover auch abseits befestigter Wege eine gute Figur.

Im Vergleich zu soften Mitbewerbern kann man dem XV durchaus hohe Gelände-Kompetenz bescheinigen. Angetrieben wird der japanische Geländewagen nach wie vor von Boxermotoren. Zwei Benziner mit 114 oder 156 PS arbeiten wahlweise unter der Motorhaube. Diesel sucht man vergebens, ebenso wie Handschalter.

Stufenloses Automatikgetriebe

Die Kraft überträgt ein stufenloses Automatikgetriebe. Der Fahrer hat aber die Möglichkeit den Siebengang-Modus auch selbst zu schalten. Die Preise für das neue Modell beginnen bei moderaten 22 980 Euro. Zu diesem Preis erhält man den 114-PS-Benziner, dessen Fahrwerte eher bescheiden ausfallen. So braucht das Modell 13,9 Sekunden, um die 100-Kilometer-Marke zu erreichen, und der Vortrieb endet bei 175 km/h. Der XV 2.0i ist die bessere Wahl. Dessen Leistung von 156 PS schiebt das Auto in 10,4 Sekunden auf Tempo 100 und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 194 km/h. Das Automatikgetriebe arbeitet präzise und unaufgeregt.

Mühelos bringt der Boxer den fast 1,5 Tonnen schweren Crossover in Schwung. Unangenehm laut wird das Aggregat aber, wenn der Fahrer das Gaspedal für die schnelle Fahrt durchdrückt. Nichtsdestotrotz lässt sich der Subaru XV trotz seiner hohen Bodenfreiheit souverän wie eine Limousine dirigieren. Laut Werksangabe verbraucht der Zweiliter-Boxer durchschnittlich 6,9 Liter Benzin auf 100 Kilometern. In der Praxis wurde knapp ein Liter mehr auf dieser Distanz benötigt.

Der gefällige Geländewagen, der sportlich-elegante mit robusten Elementen verbindet, bietet seinen Insassen gute Platzverhältnisse. Auf der Rückbank gibt es indessen mehr Knie- als Kopffreiheit, was dem coupéhaften Dach geschuldet ist. Die konturierten Vordersitze sind komfortabler und hochwertiger denn je. Der Innenraum gibt sich solide und gut verarbeitet. Zentrales Bedienelement ist aktuell ein bis zu acht Zoll großer Touchscreen des Infotainmentsystems oben in der Mittelkonsole. Hier werden auch die Daten des Navigationssystems sowie der Rückfahrkamera sichtbar. Der Touchscreen ist zusätzlich mit zwei Bildschirmen vernetzt.

Wer auf Reisen geht, dem steht ein Fach mit einem Volumen von 385 Litern zur Verfügung. Das Umlegen der Rückbank ist leicht gemacht. Dadurch vergrößert sich die Kapazität auf bis zu 835 Liter. Der XV der zweiten Generation ist zudem um einiges sicherer geworden als sein Vorgänger. Erstmals an Bord ist beispielsweise das sogenannte Eyesight-System, das viele Funktionen hat. So hält es den Abstand zum Vordermann, warnt vor Kollisionen, unterstützt beim Spurwechsel und der Spurführung. Auch ein radargestützter Totwinkel- und Querverkehrassistent ist im Angebot. Der Subaru XV 2.0i Exclusive+ Lineartronic kostet 32 980 Euro.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/auto

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