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Autonom unterwegs auch in der Pampa

Archivartikel

Technologisch herausfordernd ist das autonome Fahren. Auf ausgesuchten Routen funktioniert es schon gut. Doch auf unwegsamem Gelände gibt es noch Nüsse zu knacken. Jaguar Land Rover arbeitet schon an der Lösung. In einem neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekt widmen sich die Briten der Entwicklung autonom agierender Fahrzeuge für den Geländeeinsatz, die mit jedem Untergrund und allen Wetterbedingungen zurechtkommen sollen.

Das sogenannte Projekt "Cortex" vereint neben dem Autohersteller weitere Partner aus Industrie und Wissenschaft. Gemeinsam wollen sie Technologien autonomen Fahrens zur Serienreife bringen und die Autos für eine Vielzahl schwieriger Bedingungen tauglich machen, wie Dreck, Regen, Eis, Schnee oder Nebel. Schlüsselelement ist dabei die weltweit erste "5-D-Technologie".

Dazu gehören Mikrofone, Kameras, Radar, Lichtdetektion sowie die Abstands- und Geschwindigkeitsmessung Lidar. Ziel der Entwicklung ist die Datenerfassung und Datenverarbeitung live und in Echtzeit. Die Nutzung dieser gesammelten Daten verbessert die Erkennung und Wahrnehmung der Fahrzeugumgebung. Techniken maschinellen Lernens erlauben dem selbstfahrenden Auto, immer ausgefeilter zu agieren und auf diese Weise auch schwieriges Terrain oder anspruchsvolle Wetterbedingungen zu bewältigen.

Das Projekt will modernste Technologien sowohl durch Algorithmenentwicklung und Sensoroptimierung als auch durch physikalische Tests in britischen Geländeparcours erforschen und weiterentwickeln. Das im März 2018 gegründete Konsortium vereint neben Jaguar Land Rover mehrere Partner aus Industrie und öffentlichem Sektor. Dazu gehört die Universität Birmingham, die weltweit führend in der Forschung auf den Feldern Radar und Sensoren für autonome Plattformen ist. Ebenfalls zum Projekt gehören die Experten für maschinelles Lernen von Myrtle AI.