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Autonomer Lebensretter der Lüfte

Archivartikel

Drohnen sind nicht nur ein Pizza-Service in der Luft. Die kleinen Flugobjekte können viel mehr - sogar Leben retten. Allen voran die Rettungsdrohne "Cormorant", die jetzt ihren ersten simulierten Testflug überstanden hat. Die Militärdrohne kann ohne Pilot bis zu zwei verletzte Personen transportieren. Auch im zivilen Bereich wären solche Fluggeräte hilfreich, um Verletzte schneller in die Notaufnahme zu bringen, kommentiert das Portal "wired".

Die Flugdrohne kann alleine Verletzte aus einem Krisengebiet abtransportieren. Sobald eine Person verladen wurde, fliegt der Senkrechtstarter automatisch zurück ins Lager. Während des Fluges können Sanitäter über eine Videokamera mit den Patienten kommunizieren - und ihre Vitalwerte sehen, die live übertragen werden.

Die autonome Drohne hat eine Reichweite von knapp 32 Kilometer und erreicht eine Geschwindigkeit von 160 km/h. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Rettungshubschraubern: Laut Hersteller Tactical Robotics soll dieser fliegende Retter auch bei stärkerem Wind sicherer fliegen als ein menschlicher Pilot.