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Präsentation Suzuki Vitara und Jimny Lifestyle-SUV in aufgefrischter Optik und mit neuem Dreizylinder-Benziner / Kleiner Klettermax übertrifft Erwartungen

Bestseller mit deutlich mehr Ausstrahlung

Archivartikel

Rund drei Jahre nach dem Marktstart hat Suzuki seinen Bestseller Vitara nochmals überarbeitet.

Mit geschärftem Design und einem neuen Dreizylinder-Turbo-Benziner soll der Vitara (ab 18 650 Euro) nach zuletzt leicht rückläufigen Verkaufszahlen wieder mehr Kunden für sich begeistern.

Deshalb hat Suzuki der aktuellen vierten Generation (seit 2015) eine mit Augenmaß abgestimmte Frischzellenkur verpasst. Außen, innen und auch unter der Haube.

Details wie die überarbeitete Frontschürze und ein markanter Kühlergrill mit sechs senkrecht verlaufenden Chromstreben geben dem Vitara einen dynamischeren und eleganteren Gesichtsausdruck. Am Heck erstrahlen die LED-Rückleuchten im neuen Design. Neue, frische Farben sorgen für mehr Hingucker-Potenzial und sollen den geräumigen Vitara auch für junge Familien noch attraktiver machen. Auf den ganz großen Kunstgriff wurde beim Exterieur zwar verzichtet – viele kleinere Neuerungen lassen das Fahrzeug jedoch in seiner Gesamtheit deutlich moderner und sportlicher wirken.

Im Cockpit hat sich auch einiges getan: Suzuki ließ das wenig begeisternde Hartplastik im Armaturenbereich weitestgehend verschwinden und wertete das Interieur durch den Einsatz wertiger wirkender Materialien deutlich auf.

Bereits ab der Ausstattung „Comfort“ gehören im neuen Vitara digitaler Radioempfang (DAB) und Smartphone-Anbindung mit Apple CarPlay und Android Auto zum Serienumfang.

Via Sieben-Zoll-Touchscreen wird das Multimedia-System inklusive Navigation (Serie ab Comfort+) gesteuert. Beim bislang schon umfangreichen Repertoire an Assistenzsystemen (unter anderem Spurhalteassistent) legte Suzuki nun nochmals kräftig nach. Erstmals gehört ein Tot-Winkel-Warner in Kombination mit einem Ausparkassistenten zum Lieferumfang (ab Comfort).

Der neue Dreizylinder mit 111 PS macht seine Sache unterdessen gut. Bei ersten Testfahrten im verschneiten Umland von Berchtesgaden erwies er sich als erfreulich kraftvoll und laufruhig.

Der neue Dreizylinder lässt sich auf Wunsch mit Allradantrieb (2300 Euro) und einer Sechs-Stufen-Automatik (1500 Euro) koppeln. Neben dem Dreizylinder bietet Suzuki den Vitara weiterhin mit einem 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 140 PS an. Dieser bietet noch ein ganzes Stück mehr Fahrspaß. Ein Dieselmotor steht für das Modell nicht zur Verfügung.

Auf Platz zwei im Ranking der meisterverkauften Suzuki-Modelle auf dem deutschen Markt liegt der Jimny. Der kleine Klettermax wurde 2018 rund 4860 Mal verkauft. Tendenz steigend, denn 20 Jahre nach der Markteinführung des coolen Bergsteigers haben die Japaner Ende Oktober Generation zwei ins Rennen geschickt. Mit überwältigender Resonanz. Laut Suzuki ist die Nachfrage nach dem Kraxel-Zwerg derart groß, dass man mit der Produktion kaum hinterher kommt.

Der Jimny (ab 17 915 Euro) bietet mit seinem 102 PS starken Vierzylinder-Benzinmotor zwar ein Minimum an Komfort und Platz, ist dafür aber ein echter Geländewagen, dem kein Hügel zu steil und kaum ein Schlammloch zu matschig ist. Das finden ganz offensichtlich nicht nur Jäger cool.

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