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BMW X4: Neuauflage mit dem X-Faktor

Über 200.000 verkaufte Einheiten seit seiner Markeinführung im Jahr 2014: der BMW X4 kommt an. Kein Wunder also, dass die Münchener nun einen Nachfolger ins Rennen der Sports Activity Coupés in der Mittelklasse schicken. Von außen ist der über LED-Doppelscheinwerfer rechts und links der BMW-Niere verfügende BMW X4 an seiner reduzierten Flächengestaltung und der ausgeprägten Schulterpartie zu erkennen. Wer genau hinschaut und misst, wird zudem feststellen, dass der Neuling um 8,1 Zentimeter auf 4,74 Meter in der Länge, um 5,4 Zentimeter im Radstand und 3,7 Zentimeter in der Breite angewachsen ist. Wer ihn auch noch auf die Waage stellt, darf 50 Kilogramm weniger als zuvor notieren. Neben den bis zu 20 Zoll großen Leichtmetallrädern luken unabhängig der Motorisierung zweibordige Endrohre am Heck hervor.

Ab Verkaufsstart, beziehungsweise kurz darauf stehen drei Otto- und vier Dieselmotoren zur Auswahl. Erstmals stehen zwei M Performance Modelle parat, die zugleich auch die Topmotorisierungen bilden. Dies wären der bis zu 265 kW/360 PS starke BMW X4 M40i mit seinem Reihen-Sechszylinder-Benzinmotor und der ebenfalls sechsendige Dieselmotor des X4 M40i mit 240 kW/326 PS. Serienmäßig fahren alle BMW X4 mit einer Achtgang-Automatik und Allradantrieb vor.

Im Innenraum zeigt sich der neue X4 auf Höhe der Zeit. Flache Instrumententafeln, ein freistehendes Control Display mit bis zu 10,25 Zoll Durchmesser sowie eine Sprachsteuerung, die frei formulierte Anweisungen umsetzen soll. Hinzu kommen nahezu alle aktuell verfügbaren Fahrerassistenzsysteme. Im Fond stehen drei vollwertige Sitzplätze mit erweiterter Beinfreiheit zur Verfügung. Durch das Umklappen der serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilten Fondsitzlehne lässt sich der Stauraum von 525 auf bis zu 1.430 Liter erweitern. Kniepads an den Flanken der Mittelkonsole bieten in der ersten Reihe nicht nur ein Mehr an Komfort, sondern lassen vermuten, dass mit dem neuen BMW X4 hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sind.