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Busse werden immer sicherer

Die Auflagen sind streng - und sie zeigen Wirkung. Busse mit acht oder mehr Fahrgastplätzen müssen alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung. Und nach Ablauf eines Jahres stehen sogar alle sechs und nach drei Jahren sogar alle drei Monate Sicherheitschecks mit einem etwas abgespeckten Prüfumfang an.

Der Erfolg dieser gesetzlichen Vorschriften: Busfahren wird sicherer, die technischen Mängel an Reise- und Linienbussen sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. So steht es laut Goslar Institut im aktuellen "TÜV Bus-Report 2018". Darin bescheinigen die Prüfer den Personentransportern, dank der regelmäßigen Prüfungen inzwischen zu den sichersten Verkehrsmitteln in Deutschland zu gehören.

Bei diesen Kontrollen fielen laut dem jüngsten TÜV-Report 12,2 Prozent der begutachteten Reise- und Linienbusse mit "geringen Mängeln" und 15,3 Prozent mit "erheblichen Mängeln" auf. Zur besseren Einordnung der aktuellen Ergebnisse: Im vorherigen TÜV Bus-Report aus dem Jahr 2015 wiesen noch 14,5 Prozent der Busse geringe Mängel auf, bei 18,5 Prozent fanden sich erhebliche Mängel.

Die häufigsten Schwachpunkte finden die Prüfer an der Beleuchtungsanlage. Speziell die Beleuchtung hinten ist demnach bei 6,8 Prozent der Busse problematisch. Defekte Umrissleuchten beanstandeten die Prüfer bei 6,1 Prozent der Busse. Als erfreulich werten die TÜV-Prüfer in ihrem Bericht, dass sie andere sicherheitsrelevante Komponenten nur selten beanstanden müssen. So haben laut dem aktuellen Bus-Report nur 1,5 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge Probleme mit der Funktion der Betriebsbremsanlage, und bei 0,7 Prozent ist etwas an der Lenkanlage zu beanstanden.