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Cockpit-Zukunft à la Audi

Archivartikel

Audi stellt ein Elektro-SUV ins Rampenlicht: den e-tron-Prototyp. Im Royal Danish Playhouse in Kopenhagen präsentiert die Marke mit den vier Ringen erstmals den Innenraum des Zukunftsmobils. Wo sonst Schauspieler und andere Künstler vor bis zu 650 Zuschauern auftreten, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die rein elektrisch angetriebene Geländelimousine der Oberklasse.

Äußerlich noch in seine e-tron spezifische Tarnung gehüllt, zeigt der Prototyp hier sein vielseitiges Interieur-Design im Licht der Öffentlichkeit. Wie ein Konzertsaal bietet das Elektro-SUV ein pures Klangerlebnis: Das Fahrzeug verwöhnt die Insassen auf Wunsch mit dem 3D-Klang des Bang & Olufsen Sound Systems. Es gibt die Musik so wieder, wie sie aufgenommen worden ist - ohne künstliche Effekte. Daran arbeiten 16 Lautsprecher und ein Verstärker mit 705 Watt Leistung.

Die Bühne im Interieur des e-tron-Prototypen bildet ein großer Bogen: der sogenannte "Wrap-around". Er umspannt die weitläufige Instrumententafel mit ausgeprägt horizontalen Linien bis zu den skulptural gestalteten Türverkleidungen. Dabei integriert er auf harmonische Weise die Hutze über dem serienmäßigen Audi virtual cockpit, dessen schlankes Display optisch frei im Raum steht, sowie die Bildschirme der optionalen, virtuellen Außenspiegel. In der Serienversion des Prototypen geben sie ihre Weltpremiere. Damit erreicht die Digitalisierung bei Audi ein neues Niveau.

Die virtuellen Außenspiegel bieten nicht nur ein neues Technikerlebnis, sondern auch viele praktische Vorteile in puncto Komfort und Sicherheit. Ihr flacher Träger integriert eine kleine Kamera, deren Bild digital aufbereitet auf kontrastreichen 7-Zoll-OLED-Displays im Interieur erscheint. Der Fahrer kann verschiedene Einstellungen per Touch vornehmen. So lässt sich zum einen der Bildausschnitt verschieben und damit das gewünschte Sichtfeld anpassen, zum anderen das Bild ein- und auszoomen.

Ein weiterer Blickfang im Interieur ist die Konsole des Mitteltunnels, die auf offenen Seitenwänden ruht. Über ihr scheint die Handauflage mit integriertem Fahrstufenschalter zu schweben. Leichtigkeit und Performance bilden eine Einheit. Das gesamte Cockpit ist deutlich auf den Fahrer ausgerichtet.