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Continental knackt die Milliarden-Marke

Archivartikel

Während der Diesel bei den Pkw an Zuspruch verliert, ist er aus dem Nutzfahrzeugbereich nicht wegzudenken. Autobauer und Zulieferer arbeiten daher mit Hochdruck daran, die Selbstzünder umweltfreundlicher zu machen. Continental hat dafür den eHorizon im Rennen.

Das Sensorsystem des Technologieunternehmens habe seit 2012 mehr als eine Milliarde Liter Diesel und drei Millionen Tonnen CO2 im Lkw-Verkehr eingespart, haben die Experten von Continental berechnet. Und das Einsparpotenzial hat längst noch nicht seine Grenzen erreicht: Die nächste Generation des elektronischen Horizonts, der dynamische eHorizon, wird Continental zufolge bis zu zwei Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell einsparen.

Während das statische eHorizon die Position des Fahrzeugs mit hochpräzisem topografischen Kartenmaterial abgleicht und Informationen über die vorausliegende Strecke in einer Cloud für andere vernetzte Fahrzeuge nutzbar macht, um beispielsweise vor Steigungen zu beschleunigen oder vor Gefällen Gas wegzunehmen und so in Summe Kraftstoff einzusparen, setzt der dynamische Horizont auf Daten, die nahezu in Echtzeit geliefert und analysiert werden. So wird in die Berechnungen auch die aktuelle Verkehrssituation eingebunden. Das System durchläuft derzeit einige Tests in der Vorentwicklungsphase.