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Der Bahn wird's zu bunt

Für die einen ist Graffiti Kunst. Oder eine Mutprobe. Vielleicht auch einfach nur der Kick, etwas Verbotenes zu tun. Für die Deutsche Bahn sind die Sprayer-"Kunstwerke" vor allem eines: zeitaufwändig und teuer. Im aktuellen Sicherheitsbericht für das Kalenderjahr 2017 zählt die Bahn bundesweit rund 18.120 "Graffiti-Taten" auf - eine Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Beseitigung verursacht einen enormen Zeitaufwand und bringt Kosten im zweistelligen Millionen-Bereich mit sich.

Bahnbetreiber suchen deshalb schon lange nach Lösungen, die es ermöglichen, Graffiti einfach wieder zu beseitigen. Der Multitechnologiekonzern 3M setzt genau dort an: Lackspuren lassen sich von den neuen Schutzlaminaten glänzend 8588G und matt 8590M deutlich leichter wieder entfernen als von ungeschützten Oberflächen, verbunden mit einem erheblich reduzierten Zeit- und Kostenaufwand. Die beiden Produktneuheiten sind lange haltbar, passen sich verschiedensten Untergründen an und sind dabei im Bedarfsfall einfach zu reinigen.

Sie lassen sich auf der Außenseite von Zügen und Bahnen vollflächig zum Schutz aller Oberflächen verkleben und passen sich dabei flexibel den verschiedensten Formen an. Im Innenraum von Waggons können sie praktisch überall appliziert werden - von texturierten Flächen bis hin zum Fensterrahmen. An Bahnhöfen ist es damit sogar möglich, Mauerwerk zu schützen.

Dabei sind die Anti-Graffiti-Produkte beständig gegen Abrieb durch ein häufiges Reinigen. Eine Besonderheit stellt die Fluorpolymermischung dar, die eine flexible Anpassungsfähigkeit der Laminate mit einer hohen Beständigkeit vor Verschmutzungen verbindet. Dies ermöglicht auch den Schutz vor dem sogenannten "Silvering-Effekt", fleckigen Ausprägungen unterhalb des Laminats.