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Präsentation Ford Focus Turnier Kompaktmodell wird um die erfolgreiche Kombi-Variante ergänzt / Hohen Sicherheitsstandard eingeführt

Der Turnier ist der Liebling bei den Focus-Kunden

Archivartikel

Ford nimmt die Sicherheit in den Fokus – und in den Focus. Denn mit der neuen, vierten Generation des Golf-Jägers führt der amerikanische Hersteller Assistenz-Technologien ein, die so umfangreich noch in keinen anderen Ford steckten. „In seiner Fülle ist dieses Angebot sogar das umfangreichste, das wir in Europa jemals für eine Baureihe angeboten haben. Hans-Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH schwärmt: „Der Vorteil für unsere Kunden: Mit Hilfe dieser Technologien lassen sich Kollisionen wirksam verhindern. Staus lassen sich entspannter überstehen. Das Auto parkt vollautomatisch ein, bleibt auf der Autobahn sicher in der Mitte der eigenen Spur und behält dabei auch noch alle Verkehrsschilder im Blick.“

Beliebte Kombi-Version

Während die Limousine schon vor ein paar Wochen ihr Debüt hatte, wird jetzt die deutlich erfolgreichere Kombi-Variante nachgeliefert. Den Turnier wollen 75 Prozent aller Focus-Käufer haben. Die Deutschen stehen eben auf praktische Autos. Das ist jeder Focus, denn das Modell ist zehn Zentimeter länger, minimal breiter zwei Zentimeter flacher ausgefallen. Das lässt ihn sportlicher auf der Straße kauern, bedeutet im Zusammenspiel mit dem über fünf Zentimeter längeren Radstand mehr Komfort und Platz für die Insassen und deren Gepäck. Der Turnier legt sich beim Gepäckraum mit seinen bis 1653 Litern sogar mit der Mittelklasse an.

Komfort ist ohnehin das Ding des kompakten Ford. Das Fahrwerk ist kommod ausgelegt, die Lenkung arbeitet spürbar in Richtung Leichtgängigkeit und weniger auf Rückmeldung beim sportlichen Fahren hin. Grundsätzlich ist die Agilität des Fahrzeugs so, wie man sie sich wünscht. Es gibt kaum einen Konkurrenten, der den feinen Kompromiss zwischen flinken Kurvenfahrten und maximaler Federleistung so gut hinbekommt. Was sie bei Ford auch hinbekommen haben, ist der Wechsel auf die Euro 6 d Temp-Abgasnorm für alle Triebwerke – entsprechend auch für die Aggregate des Focus.

18 700 Euro kostet der Focus mindestens. Für den Turnier werden in allen Varianten 1000 Euro mehr verlangt. Ein 85 PS starker Dreizylinder-Benziner treibt das Basismodell an. Bei den Otto-Motoren geht Ford aktuell bis 182 PS. Die Diesel (ab 22 800 Euro) decken das Spektrum von 95 bis 150 PS ab. Wohin die Reise gehen kann, zeigt der fast komplett ausgestattete Ford Focus Turnier Vignale mit dem 150 PS starken Vierzylinder Diesel. Für das Spitzenmodell ruft Ford eine Summe von 34 500 Euro auf.

Passt gut zu Europa

Diese selbstbewusste Ansage ist aber auch gerechtfertigt durch ein geräumiges, komfortables und – dank viel Technik – in hohem Maß sicheres Fahrzeug, das gerade den Crashtest mit Bestnote bestanden hat. In Deutschland freut sich die Kundschaft zusätzlich darüber, dass der Focus zwar als Weltauto entwickelt wurde, vom Design und Konzept her aber gut zu Europa passt.