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Deutsche sehen E-Mobilität mit Skepsis

Archivartikel

Deutschland ist in Europa Autofahrer und Autobauer-Nation Nummer 1. Aber in Sachen Elektromobilität gibt es hierzulande noch reichlich Nachholbedarf. Das beweist auch eine aktuelle Studie.

Ein Drittel der Deutschen glaubt, dass niemals mehr Elektroautos als Verbrenner durch unsere Straßen fahren werden. Auch auf die Frage, wann es mehr Elektroautos als Verbrenner auf den Straßen geben wird, konnten sich das in Deutschland nur sieben Prozent der Befragten innerhalb der nächsten fünf Jahre vorstellen und 13 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von E.ON und KantarEMNID. Dass sowohl im Bereich der Ladeinfrastruktur als auch bei der Preisgestaltung in den vergangenen Jahren Fortschritte hin zu mehr Verbraucherfreundlichkeit gemacht wurden, ändert nichts an der Skepsis der Befragten.

Karsten Wildberger, Vorstandsmitglied von E.ON, betont: "Um die ambitionierten Ziele der Energiewende zu erreichen, brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz auch für Elektromobilität." Er sieht die Energiewirtschaft dabei in einer Schlüsselrolle.
Viel optimistischer als die Bundesbürger sind die Südeuropäer: 43 Prozent der Befragten in der Türkei glauben, dass in den nächsten zehn Jahre mehr Elektroautos als Verbrenner unterwegs sein werden, in Italien prognostizieren das 37 Prozent.