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Dicke Luft: Wo Rauchen am Steuer richtig teuer ist

Archivartikel

Ein echter Raucher frönt seinem Laster bei Wind und Wetter. Der Glimmstängel ist immer dabei, natürlich auch während der Autofahrt. Doch Vorsicht: Rauchende Autofahrer müssen in manchen Ländern mit deftigen Strafen rechnen. Daher sollten sich notorische Qualmer vor der nächsten Urlaubsfahrt genau über die aktuellen Rauch-Regeln im Ausland informieren. Dazu rät die Zeitschrift auto motor und sport in ihrer aktuellen Ausgabe.

Gerade erst hat Österreich ein Rauchverbot erlassen, sobald Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Auto mitfahren. Bei einem Verstoß verhängt die Polizei eine Strafe in Höhe von 50 Euro, im Wiederholungsfall sind sogar bis zu 1.000 Euro fällig.

Ähnliche Regelungen gibt es auch in den beliebten Reiseländern Italien und Frankreich. Wer in Italien raucht, obwohl Minderjährige oder Schwangere im Auto mitfahren, zahlt zwischen 500 und 5.000 Euro Strafe. In Frankreich kostet der Verstoß 68 Euro. In England und Wales müssen Raucher umgerechnet 56 Euro zahlen, in Schottland 114 Euro. Irland verlangt 100 Euro. Am höchsten sind die Strafen für Raucher in Griechenland. Sitzt ein Kind unter 12 Jahren im Auto, zahlen Raucher 1.500 Euro Strafe- ohne Wenn und Aber.

Aber auch andere Vergehen werden im Ausland deutlich höher bestraft als in Deutschland. Das gilt besonders für zu schnelles Fahren. Wer mehr als 50 km/h zu schnell fährt, zahlt in Deutschland ab 240 Euro, in Italien dagegen mindestens 530 Euro, in Spanien und den Niederlanden über 600 Euro, in Frankreich sogar 1.500 Euro. Noch teurer ist zu schnelles Fahren in Großbritannien mit bis zu 2.850 Euro. Auch beim Telefonieren am Steuer und Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt sind die Strafen im Ausland meist erheblich schärfer als in Deutschland.