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Die mid-Zeitreise: 45 Jahre VW Passat

Archivartikel

Am 12. 2. 1979 berichtete der Motor-Informations-Dienst im 28. Jahrgang über die Vorstellung des neuen VW Passat Modells GLI

Mit dem Passat GLI erweitert die Volkswagen AG die Passat-Modellreihe, die jetzt mit fünf Motoren unterschiedlicher Leistung und fünf Karosserievarianten aufwarten kann. Äußeres Kennzeichen des neuen Passat ist neben der Modellbezeichnung GLI ein auf der Heckklappe montierter Spoiler. Zur Motorisierung des GLI steht der 1,6-Liter-Vierzylinder-Einspritzmotor (1588 ccm, 81kW/110 PS, 184 km/h) zur Verfügung, der wegen der auf 9,5 angehobenen Verdichtung Superbenzin verbraucht. Die eingebaute Dreitopf-Abgasanlage erfüllt in ihrem Geräuschverhalten gehobene Ansprüche, ohne dass die Leistungsentfaltung der Maschine gebremst wird.

Wegen der höheren Motorisierung wurden Fahrwerk und Bremsen des Passat neu abgestimmt. Aber auch kleinste Details wurden berücksichtigt. So trägt z.B. der Scheibenwischer auf der Fahrerseite eine Windleitschaufel. Das kleine Luftleitblech sorgt gerade bei höheren Geschwindigkeiten für den Anpressdruck, der ein sauberes Wischfeld garantiert. Für den GLI stehen sämtliche im Passat-Programm enthaltenen Farben und Zusatzausstattungen zur Verfügung. Außerdem kann zwischen fünf Karosserievarianten gewählt werden: einem Zwei- oder Viertürer, mit üblichem Gepäckraumdeckel oder dachhoher Heckklappe oder einem viertürigen Passat Variant (ab Mitte 1979). In der Version der dachhohen Heckklappe kann das Fassungsvermögen des geräumigen Gepäckraumes (472 Liter) durch Umlegen der hinteren Sitzbank erhöht werden. Leichtes Einladen des Gepäcks ist durch den tiefen Ausschnitt im hinteren Abschlussblech gegeben.