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Digitaler Bodyguard für vernetzte Autos

Archivartikel

Cyberkriminalität ist nicht nur bei Computern oder Handys ein großes Thema. Je vernetzter die modernen Autos von heute sind, desto größer ist auch hier die Gefahr, Opfer eines Cyber-Angriffs zu werden. Viele Firmen weiten den Schutz deshalb aus. Zwei bündeln künftig ihr Know-how in Sachen Cyberabwehr für Fahrzeuge: T-Systems und Argus Cyber Security.

Wie das funktioniert? Im Moment baut T-Systems ein Security Operations Center auf, das auf vernetzte Fahrzeuge spezialisiert ist (Automotive SOC). Argus wiederum ist ein Spezialist für Cybersicherheit in der Automobil-Branche. Das Unternehmen kommt aus Israel, ist ein Tochterunternehmen des Technologieunternehmens Continental und stellt Bordsysteme für Fahrzeuge und Cyberabwehr-Technologie zur Verfügung. Hersteller wie Betreiber großer Fahrzeug-Flotten können darüber mögliche Gefahren für das vernetzte Fahrzeug erkennen.

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh betont: "Aktuell wehren wir im Telekom Cyber Defence Center täglich 32 Millionen Attacken auf unser Netz ab. Unsere umfangreichen Erfahrungen bei der Bekämpfung von Hacker-Angriffen stellen wir jetzt der Autoindustrie zur Verfügung." Werner Koestler, Leiter Strategie der Division Interior bei Continental, ergänzt: "Wir bringen den größten IT-Dienstleister der Autobranche in Deutschland mit Argus zusammen. Die gemeinsame Lösung wird die Cybersicherheit im Auto stärken. So können Autohersteller und Flotten-Betreiber ihre Vision einer sicheren Mobilität umsetzen."