Auto

Doohan iTango und iTank: Dreirad-Roller unter Strom

Seit über 10 Jahren vertreibt die KSR Group auch Elektrofahrzeuge. Neben dem Niu mit Bosch-Motoren und herausnehmbaren Akkus gehört jetzt auch die Marke Doohan zum Portfolio des österreichischen Familienunternehmens. Deren ersten beiden Modelle iTango und iTank fallen wegen ihrer Doppelvorderräder sofort ins Auge. Sie sollen nicht nur für mehr Fahrspaß, sondern auch für mehr Sicherheit sorgen.

Weil die vordere Spurbreite unter 60 Zentimeter liegt, zählen die Vorderräder als ein Doppelrad. Das ganze Gefährt gilt deshalb im Sinne des Gesetzes als Zwei- und nicht als Dreirad, was etwa das Parken erleichtert. Beide Modelle sind als 45 km/h-Varianten erhältlich und dürfen mit dem Kleinkraftradführerschein AM in Deutschland ab 16 Jahren gefahren werden. Den iTank gibt es auch in einer 70 km/h-Variante mit zwei Akkus, sie fällt in die Klasse L3e-A1. "Für dieses Fahrzeug ist zumindest der Motorradführerschein A1 erforderlich", so der Importeur. Den iTango gibt es in Deutschland auch als 25 km/h-Variante, die mit der nur national gültigen Mofa-Prüfbescheinigung gefahren werden darf.

Angetrieben werden die beiden Modelle von Bosch-Elektromotoren, die Zellen der herausnehmbaren Lithium-Akkus stammen von LG und Panasonic. Gebremst werden die Elektrofahrzeuge mit drei Scheibenbremsen, beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen. Äußerlich unterscheiden sich der elegante iTango mit maximal 1.200 Watt Leistung und der eher robust-martialische iTank mit maximal 1.490 Watt deutlich, zur Reichweite äußerte sich der Importeur nicht. Die Preise: ab 2.299 und ab 2.999 Euro.