Auto

Freie Platzwahl im Zukunfts-Cockpit

Archivartikel

Wie sieht der Fahrerarbeitsplatz der Zukunft aus? Mit dem unvermeidlichen Siegeszug des autonomen Fahrens wird auch bei Logistikern viel passieren. Wohin die Fahrt geht, zeigt eine Studie von ZF und Faurecia: das Trendsetting Cockpit.

Dieser hypermoderne Innenraum gibt etwa den Piloten von Großraumtaxis oder Zustellfahrzeugen all die Freiheiten, die das automatisierte Fahren erst möglich macht. Die freie Platzwahl zum Beispiel, denn statt zu steuern, können sich die Kraftfahrer ganz neuen Aufgaben widmen. Lenkrad und Pedale würden dabei nur stören. "Sollte der Fahrer einmal manuell steuern wollen oder müssen, kann er das einfach über den integrierten Steuerhebel tun", so die Entwickler. Der ermögliche das Beschleunigen, Verzögern und Richtungswechseln mit einem Finger - von der linken oder der rechten Fahrzeugseite aus.

Auch die sogenannten sekundären Fahrfunktionen wie Blinker, Hupe und Scheibenwischer sind in der Studie von jeder Seite aus aktivierbar. Dazu dient ein zentraler Touchscreen. Klassische Bedien- und Anzeigenelemente fallen weg. Stattdessen integrierten ZF und Faurecia links und rechts im Armaturenbrett zwei weitere Bildschirme, die sich je nach Sitzbelegung nahezu beliebig nutzen lassen: Die Anzeige der wichtigsten Fahrdaten ist darüber ebenso möglich wie das Erledigen und Planen wichtiger Jobaufgaben noch während der vollautomatisierten Fahrt.