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Für diesen Roboter ist nichts unmöglich

Archivartikel

Roboter erledigen in der Autoindustrie jeden Handgriff wie im Schlaf. Und das Beste: Diese cleveren Kameraden beschweren sich nie, werden nicht müde und wollen auch keine Gehaltserhöhung. Warum also diese fleißigen Helfer nicht noch mit anderen Aufgaben betrauen? Vor dem Hintergrund einer Mobilitätsfreiheit für alle, die weit über das Autofahren hinausgeht, präsentiert Toyota jetzt seinen Assistenz-Roboter "Human Support Robot (HSR)" der akademischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft Europas.

Der HSR ist praktisch ein Mädchen für alles. So übernimmt er eine Vielzahl von Aufgaben zur Verbesserung der Lebensqualität älterer oder behinderter Menschen. Der Roboter kann beispielsweise mit seinem Klapp-Arm Gegenstände vom Boden aufheben oder aus Regalen entnehmen. Er ist Teil der Toyota Partner-Robot-Serie, die ein gemeinsames Ziel hat: das Leben jedes Einzelnen zu bereichern - mit Schwerpunkt auf Pflege und Gesundheitsversorgung, Nahverkehr sowie Wohnen.

"Wir glauben, dass der HSR dazu beitragen kann, den technologischen Fortschritt in der Robotik zu beschleunigen. Wir freuen uns sehr, die Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Forschungseinrichtungen auszubauen", sagt Gerald Killmann, Vize-Präsident Entwicklung bei Toyota Motor Europe.

Toyota bietet den HSR bereits Partnern auf der ganzen Welt zu Forschungszwecken an. Mittlerweile arbeiten 44 Partner in zwölf Ländern mit dem HSR. In Europa unterstützt Toyota fünf Universitäten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Zudem wurde der HSR als Standardplattform für internationale Wettbewerbe wie RoboCup@Home und den World Robot Summit (WRS) übernommen.