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Genfer Autosalon 2019: Cool, cooler, ID. Buggy

Archivartikel

Der Genfer Salon öffnet seine Pforten, und die Autobauer nutzen die erste große europäische Messe des Jahres 2019, um zu zeigen, was sie haben, können und in Zukunft auf die Straße schicken könnten. Mittendrin: Ein ganz cooler Typ aus Wolfsburg.

Der ID. Buggy ist - zumindest optisch - der legitime Nachfolger der legendären Strandbuggys, die in den 1960ern in Kalifornien auf der Bildfläche erschienen. Damals noch mit einem Vierzylinder-Boxer aus dem Käfer im Heck, galten die lässigen Gefährte als Inbegriff von Freiheit und Abenteuer.

Fünf Jahrzehnte später ist das größte Abenteuer für Autohersteller, die strengen Abgasvorschriften einzuhalten, die überall auf der Welt stetig verschärft werden. Das funktioniert am besten mit Elektroautos. Als Zero-Emission-Hightech-Vehicle für den Sommer, den Strand und die City auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens bezeichnet VW seine Studie. Sie zeige das große Spektrum der emissionsfreien Mobilität, das mit dem MEB innerhalb der Marke Volkswagen realisiert werden könne, sagt Ralf Brandstätter, COO der Marke Volkswagen. Und er kündigt an, die Plattform auch für Drittanbieter zu öffnen.

Das Auto ist modular aufgebaut, mit einer selbsttragenden Karosserie in Aluminium-Stahl-Kunststoff-Mischbauweise. Der obere Karosseriebereich kann laut VW vom MEB-Chassis gelöst werden, so dass externe Produzenten diese Plattform als Basis für eigene Fahrzeuge - zum Beispiel kleine Strandflitzer - nutzen könnten.

Der ID. Buggy ist mit einem Lithium-Ionen-Akku im Fahrzeugboden bestückt, seine E-Maschine leistet 150 kW/204 PS. Das System könnte auch mittels zweitem E-Motor an der Vorderachse zum Allrad-Fahrzeug aufgerüstet werden.