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Hier zahlen Autofahrer für die Straßennutzung

In allen deutschen Bundesländern außer Bayern und Baden-Württemberg haben die Sommerferien begonnen. Viele Familien nutzen die schulfreie Zeit, um mit dem Pkw oder Camper auf große Fahrt zu gehen. Wer die deutsche Grenze überschreitet, muss vielerorts für die Autobahnnutzung zahlen.

Campanda, die weltweit größte Online-Plattform zum Mieten und Vermieten von Wohnmobilen und Campern, hat analysiert, welche Mautgebühren auf Reisende ,im Ausland zukommen.

Entscheidend sind zumeist Größe und Gewicht des Fahrzeugs. Vignetten können je nach Reiseregion für einen, sieben oder zehn Tage oder für einen ganzen Monat erworben werden und variieren im Preis. In Rumänien fahren PKW-Fahrer mit einer Vignette für drei Euro am günstigsten, in der Republik Moldau fallen vier Euro an (je sieben Tage gültig).

Wohnwagen oder -mobile sind meistens teurer als Pkw. In der Schweiz kostet eine Vignette rund 28 Euro. Ungarn und Bulgarien sind mit knapp 22,50 Euro und 21 Euro etwas günstiger. In der Republik Moldau und in Italien (6,00 Euro) kosten die Vignetten genauso viel wie für Pkw.

Auch in Ländern ohne Maut können für Camper Zusatzkosten anfallen. In Österreich zahlen Urlauber, die mit einem Wohnmobil über 3,5 Tonnen unterwegs sind, zwischen 22 Euro und 54 Euro. In Tschechien fallen zwischen 0,31 Euro bis 0,46 Euro für Wohnmobilfahrer an. Dazu kommen aber noch Kosten für eine elektronische Mautbox.

Vorsicht: Mautsünder müssen vielerorts tief in die Tasche greifen: Wer in der Slowakei ohne Vignette durchs Land fährt, dem drohen bis zu 365 Euro Bußgeld. Bis zu 800 Euro Strafe verlangt der slowenische Staat. In Ungarn fällt die Strafe mit 50 Euro am niedrigsten aus.