Auto

Präsentation DS 7 Crossback Luxuriöses Sport Utility Vehicle des französischen PSA-Konzerns / Frische technische Ideen mit Liebe zum Detail

Junge Marke DS startet in neue Generation

Archivartikel

Die noch junge Marke DS startet einen Generationswechsel. Den Auftakt macht der neue DS 7 Crossback. In den nächsten sechs Jahren werden dem eleganten SUV weitere fünf Modelle folgen.

Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass das jüngste Kind des PSA-Konzerns (Citroën, DS, Peugeot) ein Sport Utility Vehicle ist. Schließlich trifft der DS 7 Crossback damit den Zeitgeschmack und darf sich des Interesses der Kundschaft fast sicher sein.

Aber das Modell trifft noch aus einem anderen Grund den Nerv der Zeit, denn die Franzosen erklären damit – deutlicher als zuvor – den Angriff im lukrativen Markt der Premiumfahrzeuge. Dass dafür das Wort „Exzellenz“ verwendet wird, gibt dem Ganzen ein Etikett, das zum Automobilkonzern mit Zentrale in Paris ideal passt.

Natürlich wird bei der Präsentation des Neulings die Geschichte bemüht. Schließlich leitet sich die Marke DS von der gleichnamigen Citroën-Limousine ab, die 1955 mit avantgardistischem Design, revolutionärer Technik und luxuriösem Komfort zur Legende wurde.

Heute ist im Automobilbau eher Evolution als Revolution angesagt. Da werden die vielen Ideen, mit denen sich der DS 7 aus der Masse abheben will, zur wohltuenden Abwechslung. Denn mit dem Mainstream will DS auf keinen Fall mitschwimmen.

„DS steht für avantgardistische Modelle und nicht für Kopien bestehender Konzepte“, erklärt Stephan Lützenkirchen, der Direktor Kommunikation bei PSA Deutschland.

Die in diesem Sinn detailverliebte Arbeit der französischen Ingenieure hat zum Beispiel in der Lichttechnik ein Highlight gesetzt. „DS Active LED Vision“ in den vorderen Scheinwerfern steht einerseits für einen Blickfang, andererseits für fortschrittliche Technik.

Die jeweils drei LED-Module sind wie Diamanten gestaltet. Beim Öffnen des Fahrzeugs drehen sie sich um 180 Grad und aktivieren das Tagfahrlicht. So viel zum Thema „Blickfang“.

Der Fortschritt steckt in der intelligenten Lichtverteilung. Weil sich die Module unabhängig voneinander drehen lassen, setzen sie de Lichtkegel gezielt, um zum Beispiel die Kurven auszuleuchten oder das Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden. Darüber hinaus reagieren sie auch auf eine nasse Fahrbahn. Bei Regen wird der Lichtstrahl ein wenig höher gesetzt, um das Reflektieren auf der Straße zu vermeiden.

Vorausschauen ist auch beim Fahrkomfort des DS 7 ein wichtiger Aspekt. Auf eine hydropneumatische Federung hat man verzichtet, stattdessen gibt es die kamerabasierte aktive Dämpfersteuerung „DS Active Scan Suspension“.

Eine Kamera hinter der Windschutzscheibe ist elektronisch mit Vorder- und Hinterachse verbunden. Die von der Kamera sowie von Neigungssensoren und Beschleunigungsmessern erfassten Daten werden für eine Analyse der Straßenbeschaffenheit ausgewertet.

Diese Informationen dienen dazu, die Dämpfersteuerung und das Fahrverhalten des DS 7 in Bezug auf Beschleunigung, Geschwindigkeit oder Lenkwinkel zu beeinflussen.

Das ist Oberklasse-Technologie, die in das Gesamtbild passt. Denn zum komfortablen Fahrverhalten kommt ein luxuriös und hochwertig gestalteter Innenraum. Sitze in Nappaleder mit handgenähten Perlnähten, zum Beispiel, gehört zum Serienumfang. Selbst in der knapp unter 30 000 Euro angebotenen Basisversion mit dem 150 PS starken Dreizylinder.

Zum Start im März stehen zunächst ein Benziner (225 PS/38 990 Euro) und zwei Diesel (130 PS/31 490 Euro bzw. 180 PS/39 790 Euro) zur Verfügung. Im Herbst folgt der Dreizylinder und nächstes Jahr eine 300 PS starke Hybrid-Variante mit Allradantrieb.

Zum Thema