Auto

Kia macht den Stinger frisch

Archivartikel

Kia hat seinem Topmodell Stinger eine kleine Auffrischung verpasst. Neu beim derzeit schnellsten aller Serien-Kias sind neben der Einstufung in die Abgasnorm Euro 6 d-Temp ein optionales Sportfahrwerk, mehr Farben und zusätzliche Funktionen. Standard bei den beiden 245 und 366 PS starken Benzinern und beim 200 PS starken Diesel ist die neue Funktion "Smart Neutral Coasting", die den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent reduzieren soll. Im Fahrmodus-Wahl "Smart" wird die relative Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug ermittelt und, wann immer möglich, der Motor vom Getriebe entkoppelt.

Das neue Sportfahrwerk soll für ein noch direkteres Ansprechverhalten sorgen. Das Gewindefahrwerk mit 35 Millimeter tiefergelegter Vorder- und Hinterachse kann mit 20-Zoll-Rädern kombiniert werden. Angeboten wird es für 1.499 Euro plus Einbaukosten für den Stinger 3.3 T-GDI AWD und den 2.2 CRDi AWD mit "Technology"-Paket. "Beim 3,3-Liter-Turbobenziner lässt sich der dynamische Auftritt zudem durch eine Sportabgasanlage mit Klappensteuerung akustisch abrunden", heißt es bei Kia.

Ab dem neuen Modelljahr verfügt das GT-Modell wie schon bisher die Hecktriebler über ein mechanisches Sperrdifferential, das je nach dem gewählten Fahrmodus Drifts ermöglicht. Das adaptive Fahrwerk, Serie beim GT, optional beim 2.0 T-GDI, ist jetzt auch für den Diesel erhältlich.

Neu sind eine Ambiente-Innenraumbeleuchtung mit variierbarer Farbe und das rahmenlose Design des 8-Zoll-Touchscreens. Die Hinweise zu Tempolimits, die bisher nur auf dem Navi-Bildschirm angezeigt wurden, sind nun auch im Head-up-Display zu sehen. Neu in der Farbpalette mit jetzt zehn Lackierungen ist der Farbton Lakestone Metallic. Die Preise bleiben unverändert, der Stinger 2.0 T-GDI GT Line kostet weiter ab 44.490 Euro, der 3.3 T-GDI AWD GT, die meistverkaufte Version der Sportlimousine, ist nach wie vor ab 55.900 Euro zu haben.