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Kia setzt auf E-Mobilität

Archivartikel

Kia unterstreicht mit dem Messeauftritt beim Genfer Autosalon, dass man das Thema Elektrifizierung fest im Blick hat. Denn in der Schweiz bekommt das Publikum nur E-Autos und Hybride zu sehen.

Weltpremiere feiert die Elektro-Studie "Imagine by Kia". Zudem ist der neue e-Soul mit bis zu 452 Kilometer Reichweite zu sehen. Ebenfalls mit von der Partie: der Niro als Hybrid- und Plug-in Hybrid. Zudem zeigen die Koreaner ihr neues Telematiksystem "UVO CONNECT", das bei den Modellen e-Soul und Niro erstmals zum Einsatz kommen wird.

"Die Elektrifizierung spielt in der europäischen und globalen Wachstumsstrategie unserer Marke eine zentrale Rolle. 2018 hatte jeder achte in Europa verkaufte Kia einen teil- oder vollelektrischen Antrieb", sagt Emilio Herrera, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe.

Mit dem im Kia-Designzentrum in Frankfurt am Main entworfenen Konzeptauto "Imagine by Kia" zeigt der Autobauer das erste viertürige E-Fahrzeug der Marke - eine Mischung aus SUV, Familienlimousine und Crossover. Ein Hingucker, der sicherlich auch als Blick in die nicht mehr allzu weit entfernte Zukunft zu werten ist: der Innenraum mit insgesamt 21 Displays, die den Kia-Fahrer von morgen mit Informationen versorgen.

Etwas weniger futuristisch mutet die dritte Generation des beliebten Crossovers Soul an, die in Europa nur noch mit Elektroantrieb zu haben sein wird. Zwei Leistungsstufen sind verfügbar, eine stärkere mit 64 kWh leistendem Akku, eine schwächere mit 39,2. kWh Batteriekapazität. Zu den Highlights des e-Soul gehören beheizbare und belüftete Vordersitzen, ein Harman Kardon Soundsystem und ein Head-up-Display.

Mittels "UVO CONNECT" lassen sich per Smartphone zahlreiche Funktionen steuern, etwa die Klimaanlage oder das Laden der Batterie, zum Beispiel um Nachttarife zu nutzen. Der e-Soul ist in Deutschland ab April 2019 bestellbar.