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Knaus Tabbert: Viel Neues fürs nächste Jahr

Archivartikel

Der Freizeitmobil-Markt registriert einen historischen Höhenflug. Folgerichtig war das vergangene Jahr auch das erfolgreichste in der Firmengeschichte von Knaus Tabbert mit den Marken Knaus, Tabbert, T@B, Weinsberg, Rent and Travel und Morelo. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 590 Millionen Euro, gleichzeitig wurde mit knapp 21.000 verkauften Fahrzeugen eine 25-prozentige Steigerung erreicht. "2018 wollen wir diese Bestmarke erneut übertreffen", heißt es bei den Wohnmobil- und Wohnwagen-Spezialisten im niederbayerischen Jandelsbrunn. Deshalb wird kräftig investiert. Und das Angebot für die kommende Saison noch attraktiver gemacht. Wichtigste Neuheit: die Kooperation mit Lkw-Hersteller MAN.

Eine ganze Menge hat sich im 30. Jubiläumsjahr der Knaus-Reisemobile getan. Eindeutig der wichtigste Neuzugang fürs kommende Modelljahr: Der sportlich-dynamische Van Ti Plus, der auf dem VW Crafter-Bruder MAN TGE basiert. Er ist serienmäßig mit Frontantrieb ausgestattet, kann aber auch mit Heck- oder Allradantrieb bestellt werden. Notbrems- und Berganfahrassistent sind Serie, dazu werden weitere Assistenzsysteme für mehr Komfort und Sicherheit angeboten. Los geht es mit zwei Grundrissen namens 650 MEG und 700 MF. Für die Basis-Motorisierung ist ein 103 kW/140 PS starker Zwei-Liter-Diesel zuständig, der Einstiegspreis wird knapp unter 65.000 Euro liegen. Und weitere Grundrisse sollen folgen. Der Sun I fährt mit neu designtem Exterieur und noch besserer Ausstattung ins neue Modelljahr. Der Sky I kommt mit überarbeitetem Bug und Heck und neu gestaltetem Grundriss.

Die erfolgreich gestartete BoxDrive-Reihe der Jandelsbrunner, die auf dem VW Crafter basiert, ist von der neuen Kooperation mit VW-Tochter MAN nicht betroffen. Sie wird aus der limitierten First Edition "in die Serienmodell-Baureihe mit verbesserter Ausstattung überführt", heißt es bei Knaus im Zusammenhang mit den Camping-Kastenwagen, die hier als CUV (Caravaning Utility Vehicles) bezeichnet werden.

Bei den Wohnwagen wurde die bisherige Sonderedition Silver Selection ins reguläre Programm mit aufgenommen. Und der Dauerbrenner Südwind wurde innen wie außen komplett neu aufgebaut, mit neuen Grundrissen versehen und ist auch als Scandinavian Edition zu haben.

Viel Feinschliff und verbesserte Ausstattungsangebote gibt es auch bei allen Modellreihen der Knaus-Schwestermarke Tabbert, etwa beim Vivaldi, der im neuen Design mit fünf überarbeiteten und vier neuen Grundrissen anrollt. Und der Da Vinci bekommt jetzt auch die bisher dem Vivaldi vorbehaltene Ausstattung der Finest Edition. Dem teilintegrierten Weinsberg CaraCompact Edition [Pepper] spendiert der Hersteller eine umfangreichere Serienausstattung, etwa mit 160 PS-Motorisierung. Und das Alkoven-Mobil CaraHome fährt ab sofort mit den drei Grundrissen 550 MG, 600 DKG und 700 DG auf einem Peugeot-Chassis vor.

Konzernübergreifend setzt Knaus Tabbert zudem eine weitere Neuerung um, die fürs entspannte Alltagsleben der Camper enorm wichtig ist. Nämlich eine neue Tür, die in fast allen Fahrzeugen zum Einsatz kommen wird. Sie zeichnet sich laut eines Sprechers durch optimales Schließverhalten aus, lässt sich leicht und bequem zuziehen und rastet mit einem gedämpften und satten Schließgeräusch wie bei einer Automobiltür ein. Noch wichtiger ist ihr Innenleben mit einer Schließmechanik mit Drehfallen-Schloss, Aussperrschutz sowie der Verriegelungsanzeige nach automobilem Vorbild. Das sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern erhöht auch den Komfort.