Auto

Kymco bringt vernetzten E-Roller

Mit einer ganzen Reihe von Innovationen warten die beiden Elektro-Roller auf, mit denen der taiwanesische Hersteller Kymco im nächsten Sommer in Deutschland für Furore sorgen will. So verfügen der New Like 110 EV und der Nice 100 EV über eine sogenannte Kernbatterie, die das Fahren auch während des Akkuladens ermöglicht. Eingebettet ist das alles ins künftige Ionex-Konzept mit Stationen für Leihakkus.

Wie üblich lassen sich die formschönen, rund fünf Kilo schweren Akkus entnehmen, und zwar aus der per Knopfdruck zu öffnenden Akkustation unter dem Trittbrett. Durch diese Position haben die Roller einen sehr tiefen Schwerpunkt und viel Stauraum unter dem Sitz. Trotzdem können New Like oder Nice weiterfahren - dank einer fest verbauten Batterie, die kontinuierlich durch die Mobilakkus voll aufgeladen wird.

Den Ladevorgang selbst beschreibt Kymco als so einfach wie bei einem Handy. Wer eine größere Tour vorhat, kann in beiden Elektrorollern bis zu drei zusätzliche Miet-Akkus unter dem Sitz verstauen - die gibt es bei einer der künftigen Ionex-Energiestationen. "Damit erhält man eine bemerkenswerte Reichweite von 200 Kilometern", so der Hersteller.

Der stylische Nice 100 EV ist als "rundum praktisches und günstiges Einsteigermodell" gedacht. Er wiegt leer 77 Kilo, sein 1,5 kW starker Elektromotor beschleunigt ihn bis auf 45 km/h. Der ebenfalls bei 45 Sachen abgeregelte New Like 110 EV kommt auf 3,0 kW und 124 Nm maximales Drehmoment bei nur 110 Kilo Leergewicht. Außerdem ist er der erste Elektroroller mit integrierter Vernetzung. Dank des Noodoe-Systems von Kymco können etwa WhatsApp- und Facebook-Nachrichten, aktuelle Anrufe, Wetter- und Tankstelleninfos, Push-Nachrichten und weitere nützliche Infos bequem im Cockpit empfangen werden, dazu gibt es eine auf den Roller abgestimmte Navigation. Preise nennt Kymco derzeit noch nicht.