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Test Skoda Fabia 1,0 TSI Monte Carlo Kompaktwagen in besonderem Design bietet eine Mischung aus Glanz und Dynamik / Leistungsstarke Motoren

Lifestyle, Eleganz und etwas Motorsport

Klein und quirlig, wild und wendig, spritzig und sportlich. In der vielversprechenden Monte-Carlo-Version werden die dynamischen Eigenschaften des Fabia quasi visualisiert.

Der berühmte und motorsportlich durchaus berüchtigte Stadtbezirk des Fürstentums Monaco steht nicht nur für Lifestyle und Eleganz, sondern auch für jede Menge Rennsport der Extraklasse. Als eine Art Hommage an die Erfolge von Skoda-Fahrzeugen bei der legendären Rallye Monte Carlo soll der speziell geprägte Fabia die besondere Mischung aus Glanz und Dynamik vereinen.

Passend zur neuen Frontpartie trägt der kleine Sportler einen umgestalteten Frontspoiler mit zweiteiliger Lippe und einen veränderten Heckdiffusor.

Die Heckleuchten mit LED-Brems- und Schlusslicht (inklusive Nebelschlussleuchte) gehören zur Serienausstattung. Im Innenraum unterstreichen neue Materialien und farbige Kontrastnähte den sportlich-edlen Auftritt.

Optisch aufgefrischt und technisch auf den neuesten Stand gebracht, ist der kompakte Kleinwagen nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch ein Fahrspaß vermittelnder Flitzer, der obendrein weit mehr Platz und Stauraum bietet, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Trotz seiner kompakten Abmessungen steht verhältnismäßig viel Platz für Passagiere und Gepäck zur Verfügung. Damit ist der Wagen nicht nur für dynamische Singles ein Thema, sondern durchaus auch für junge Familien, die sich durch den Alltag manövrieren müssen. Für Mama, Papa und zweimal Nachwuchs im entsprechenden Kindersitz (Isofix ist Serie) plus Kinderwagen und Proviant reicht der Platz an Bord allemal, so dass die Ausflugsfahrt oder sogar der Wochenendtrip nicht am Auto scheitern sollten. Der kompakte Fabia bietet einen Kofferraum von immerhin 330 Litern Fassungsvermögen.

Dank flexibler Sitze lässt sich das Volumen zudem mit wenigen Handgriffen deutlich steigern – auf mehr als 1300 Liter. Damit lassen sich selbst lange und sperrige Gegenstände in dem Kleinwagen verstauen. Hilfreich sind dabei die niedrige Ladekante und die verhältnismäßig große Kofferraumöffnung. Etwas „oldschool“, für Skoda-Fahrer aber gewohntes Mittel zum Zweck, ist die Plastik-Lasche an der Innenseite der Heckklappe, mit der sich diese schwungvoll schließen lässt.

Auf keinen Fall fehlen dürfen in einem Skoda pfiffige Lösungen, die den Komfort an Bord erhöhen und den Alltag erleichtern. Ganz nach dem Markenmotto „Simply clever“ gibt es im neuen Fabia auch wieder neue Extras. Etwa die Kofferraumwendematte mit – je nach Bedarf – Textil- oder gummierter und damit leichter zu reinigender Oberfläche. Zudem gibt es beispielsweise einen Tablethalter sowie zwei USB-Anschlüsse im Fond zum Aufladen von Smartphones oder anderen Geräten.

Dass der Fabia nicht zuletzt junge Leute als Zielgruppe hat, zeigt nicht nur das dynamische Design (speziell bei der Monte-Carlo-Version) und die große Auswahl an extravaganten Lackierungen, sondern insbesondere auch die multimediale Ausstattung. Die erhältlichen Infotainmentsysteme „Swing“ und „Amundsen“ lassen sich jeweils über ein 6,5 Zoll großes Touchdisplay bedienen und bieten eine USB- und eine SD-Karten-Schnittstelle. Externe Geräte lassen sich per Bluetooth und USB verbinden. Beide Systeme unterstützen auch die SmartLink+-Technologie, die Standards wie Apple CarPlay, Android Auto, MirrorLink und SmartGate zusammenfasst. Auf diese Weise können Smartphone-Apps auch über das Display des Infotainmentsystems gesteuert werden. Optional sind DAB-Empfang, Rückfahrkamera und zwei USB-Anschlüsse für die Rücksitze erhältlich. „Amundsen“ verfügt darüber hinaus über eine zweite Bluetooth-Schnittstelle sowie einen WLan-Hotspot und lässt sich per Sprachsteuerung bedienen.

Aufgrund seiner Abmessungen und der guten Übersicht ist der quirlige Fabia natürlich in erster Linie prädestiniert für den dichten Stadtverkehr, oder aber auch für kurvige Landstraßen. Nicht zuletzt dank leistungsstarker Motorisierungen und einer soliden Fahrwerksabstimmung muss er sich aber auch auf der Autobahn nicht verstecken.

Für den kleinen Skoda stehen drei 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotoren zur Wahl. Das Leistungsspektrum reicht von 60 PS (ab 13 090 Euro) bis 110 PS (ab 19 490 Euro). Das stärkste Triebwerk ist optional auch mit einem automatischen Siebengang-DSG-Getriebe (1400 Euro Aufpreis) erhältlich. Alle Aggregate entsprechen der Emissionsnorm Euro 6-temp. Die Monte-Carlo-Edition kostet ab 20 390 Euro für die 95 PS starke Variante. Für die 110 PS-Topversion werden mindestens 21 390 Euro fällig.

Was das Thema Sicherheit angeht, zeigt sich Skoda gewohnt kompromisslos, denn hier ist so gut wie alles automatisch mit an Bord, was der Markt zu bieten hat. Darüber hinaus gibt es optional noch eine Vielzahl an technischen Helfern sowie mehr oder weniger nützlichen Extras, die aber natürlich auch den Kaufpreis für den kleinen Flitzer in die Höhe treiben.