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Maserati vorn bei Atlantik-Überquerung

Der italienische Sportwagen-Hersteller Maserati engagiert sich auch im Wassersport. Nun gibt es einen Pokal: Bei der Segelregatta zwischen Kanaren und Karibik überquerte die "Maserati Multi 70" als erste die Ziellinie in Grenada. Gestartet war man eine knappe Woche zuvor von Lanzarote aus.

Nach exakt sechs Tagen, 18 Stunden, 54 Minuten und 34 Sekunden war das Ziel erreicht: Das Boot mit Dreizack-Segel überquerte unter der Führung des italienischen Profi-Skippers Giovanni Soldini die Linie vor allen anderen. Hinter ihr lagen die rund 5.500 Kilometer des RORC Transatlantic Race.

Der direkte Konkurrent der Maserati Multi 70, die PowerPlay von Peter Cunninghams mit Skipper Ned Collier Wakefield, erreichte nach 6 Tagen, 19 Stunden, 40 Minuten und 12 Sekunden als zweite das Ziel.

An Bord der Maserati Multi 70 befanden sich neben Soldini sechs weitere professionelle Segler: Guido Broggi, Nico Malingri und Matteo Soldini (alle Italien), Carlos Hernandez Robayna und Oliver Herrera Perez (beide Spanien) sowie François Robert (Frankreich).

Kurz nach der Zielankunft erklärte Giovanni Soldini: "Es war ein sehr enges Rennen: Wir segelten in unmittelbarer Nähe zur PowerPlay, und drei Mal kreuzten wir mitten im Atlantik in Sichtweite." Die PowerPlay sei ein sehr starkes Team. "Für uns war das eine fantastische Erfahrung: Wir konnten viele Tests durchführen, um die Art und Weise, wie wir die Maserati Multi 70 segeln, weiter zu verbessern."

Von Beginn des Rennens an segelte die Maserati Multi 70 mit asymmetrischem Profil: mit einem "fliegenden" T-Ruder auf der Backbord- und einem klassischen MOD-Ruder auf der Steuerbordseite. Zuvor war das Steuerbord-T-Ruder des Trimarans auf dem Weg nach Lanzarote beschädigt worden. Die Maserati Multi 70 geht jetzt in die Werft, um für das nächste Rennen vorbereitet zu werden: das RORC 600 Caribbean im Februar 2019.