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Mercedes rätselt über Stotterstarts

Der Mercedes gilt als der schnellste Rennwagen der Formel 1. Doch ausgerechnet beim Start ist der schöne Vorsprung dann dahin. So geschehen zuletzt im englischen Silverstone. Der Brite Lewis Hamilton stand bei seinem Heimrennen im Silberpfeil auf der Pole Position, doch Ferrari-Pilot Sebastian Vettel zog scheinbar mühelos an seinem Rivalen vorbei. Vettel gab den Spitzenplatz bis ins Ziel nicht mehr ab, der viermalige Weltmeister Lewis Hamilton musste sich mit Rang zwei begnügen. Doch was ist der Grund für die Mercedes-Stotterstarts?

"Wir investieren viel Arbeit, um dieses Problem zu verstehen", wird Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin vom Portal "motorsport-total.com" zitiert. Doch die richtige Antwort haben die Verantwortlichen offenbar noch nicht gefunden. "Wenn wir von der Pole Position losfahren, dann müssen wir unbedingt mindestens genauso schnell vom Fleck kommen wie die Ferraris." Damit hat der Brite natürlich recht.

Der Schlüssel zu besseren Starts soll eine genauere Analyse der Gripverhältnisse sein. "In Silverstone war es ganz einfach: Wir hatten durchdrehende Räder", erklärt Andrew Shovlin. Es gab weniger Grip als man erwartet habe. Ob Mercedes dieses Problem beheben kann, wird sich spätestens beim nächsten Rennen zeigen - und das ist Sebastian Vettels "Heimspiel" in Hockenheim.