Auto

New York: VW vergrößert die Atlas-Familie

Archivartikel

Bei VW geht es jetzt Schlag auf Schlag mit den neuen SUV. Kurz nach der Weltpremiere des Touareg in Peking enthüllten die Niedersachsen jetzt in New York zwei vielversprechende Newcomer, den Atlas Cross Sport und den Pick-up Tanoak. Die zwei seriennahen Studien sollen zusammen mit dem siebensitzigen Atlas in den USA die Basis für eine ganze Dynastie legen. Dabei kommt dem Cross Sport dank seines Hybridantriebs und des coupéhaften Heckdesigns die Rolle des Boulevard-Gleiters im Großstadtdschungel von New York oder San Francisco zu. Der Atlas Tanoak ist wegen seines innovativen Cargo-Systems auf den Einsatz in den weiten Landschaften Amerikas zugeschnitten. Beiden Studien gemeinsam ist stark digitalisiertes Interieur.

Die Serienversion des Atlas Cross Sport soll gemeinsam mit dem großen Bruder und dem Passat im US-Werk Chattanooga/Tennessee gebaut werden. Er basiert auf dem modularen Querbaukasten und soll als Plug-in-Hybrid rein elektrisch bis zu 70 Kilometer am Stück fahren. Eine zweite Version mit "normalem" Hybridantrieb kommt mit dem gespeicherten Strom immerhin bis zu 2,5 Kilometer weit. Als Verbrenner ist ein V6-Benziner mit 206 kW/280 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm vorgesehen. Die Systemleistung liegt bei 265 kW/360 PS beim Plug-in und bei 231 kW/314 PS beim Hybrid.

Der allradgetriebene Atlas Tanoak ist der erste Pick-up, das auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) aufbaut. Mit seinen 5,44 Metern Außenlänge zählt er in den Staaten zu den Midsize-Pick-ups. Die Ladefläche des Fünfsitzers mit Doppelkabine ist 1,63 Meter lang, 1,45 Meter breit und 53 Zentimeter hoch. Auf ihr können Bikes, Boards und kleinere Boote transportiert werden. Dank eines speziellen Trägersystems können etwa Kanus über Fixierpunkte im Cargo-Bügel und auf dem Dach sicher befestigt werden. Angetrieben wird der Tanoak vom gleichen Motor wie der Cross Sport, der Benziner ist kombiniert mit Allradantrieb und einer 8-Gang-Automatik.